In der Handball 3.Liga weiter ohne Punkte: HSG Albstadt verliert gegen starken TSV Neuhausen/Filder

Julian Thomann und die HSG Albstadt versuchten alles gegen den TSV Neuhausen/Filder. Der Gegner präsentierte sich jedoch bärenstark.
Kara- HSG Albstadt verliert in der 3. Liga gegen TSV Neuhausen/Filder mit 38:43.
- Die Gäste führten zur Pause 19:23 und kontrollierten das Spiel mit starkem Rückraum.
- Albstadt zeigte offensiv 38 Tore, hatte aber zu viele Defensivlücken – Publikum honorierte Einsatz.
- Schlüsselspieler bei TSV: Torhüter Jorick Pol sowie Tobias Haag und Lukas Fischer.
- Für HSG überzeugten Julian Thomann, Lasse Fuchs und Noa Alilovic, doch ein Comeback gelang nicht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Schwarz-Roten trafen in ihrem zweiten Heimspiel in der 3. Liga auf ein abgezocktes Team vom TSV Neuhausen/Filder. Der Gast, der von Daniel Brack trainiert wird, präsentierte sich im Stile einer Spitzenmannschaft.
Trotzdem gelang es der HSG auf einem hohen Level zu performen. Lasse Fuchs erzielte den ersten Treffer in der Ebinger Mazmannhalle, die wieder gut gefüllt war. Die Zuschauer sorgten für eine tolle Stimmung. Nach fünf Minuten stand es 3:3. Das 6:5 bedeutete in der 8. Minute die erste Gästeführung. Die HSG war zu diesem Zeitpunkt das erste Mal in Unterzahl.
Immer wieder Anspiele an den Kreis
Neuhausen/Filder zeigte Dominanz und ließ der Albstädter Defensive wenig Gelegenheiten für einen Zugriff. Beim 8:11 nahm HSG-Coach Andreas Wende die erste Auszeit. Der Drei-Tore-Abstand hatte bis zum 12:15 nach 20 Minuten Bestand.
Die Brack-Sieben rollte weiter wie eine Maschine und die Gastgeber wehrten sich nach Kräften, machten es phasenweise richtig gut. Zu den auffälligsten Akteuren der Hausherren zählte Spielmacher Julian Thomann, der mit einem Verband an der linken Hand spielen konnte. Doch auch Lasse Fuchs und Noa Alilovic verdienten sich Bestnoten.
Zur Pause vier Tore zurück
Kurz vor der Pause gab es noch einen Aufreger. Noa Alilovic zog in den Strafraum – es stand 19:22 – die HSG hätte auf zwei Tore verkürzen können. Der Pfiff der Unparteiischen blieb jedoch aus und auf der Gegenseite traf der Gast ins leere Tor zum 19:23-Halbzeitstand.
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gäste hatten mit Torhüter Jorick Pol und den beiden Rückraumspielern Tobias Haag und Lukas Fischer die überragenden Spieler in ihren Reihen. Die HSG Albstadt kam einfach nicht näher ran. Nach 40 Minuten stand es 25:30. Neuhausen/Filder hatte zwischenzeitlich sogar mit sieben Toren geführt.
Brack-Sieben zeigt ihre Qualitäten
Die Hoffnung der Gastgeber schwand in diesem zweiten Heimspiel etwas mitzunehmen. Trotzdem blieb der Aufsteiger konzentriert und zeigte offensiv am Ende mit 38 Tore eine viel versprechende Leistung, die auch vom Albstädter Publikum honoriert wurde. Der Gegner war jedoch eine Nummer zu groß, führte fünf Minuten vor Spielende mit 42: 33. Am Ende zeigte die HSG Moral und verkürzte zum 38:43-Endstand.
Trainer Andreas Wendel sagte nach dem Spiel: „Es gab zu viele Kreisanspiele, die wir eigentlich verhindern wollte und einfach zu viele Gegentore. Im Angriff haben wir es besser gemacht als zuletzt. Wir müssen es nun beides hinbekommen, um zu punkten. Nach dem 0:5-Lauf war das Spiel dann fast schon weg. Taktisch haben wir alles probiert.“
HSG Albstadt: Malek, Deuringer, J. Mayer - J. Thomann (6), Menzel, F. Mayer (3), E. Flügel (4), G. Thomann (5/1), S. Flügel (1), Tadic, Fuchs (10/3), Huonker, Bänsch, Alilovic (8), Dupé (1).
