WM-Qualifikation
: Direkter Vergleich oder Tordifferenz? So löst Deutschland das WM-Ticket

Die DFB-Elf trifft in der WM-Qualifikation auf die Slowakei. Doch wie ist die Konstellation vor dem Spiel? So qualifiziert sich Deutschland für die WM 2026.
Von
Kai Winderl
Berlin
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Nordirland - Deutschland: 13.10.2025, Großbritannien, Belfast: Fußball: WM-Qualifikation Europa, Nordirland - Deutschland, Gruppenphase, Gruppe A, 4. Spieltag, Windsor Park, Nick Woltemade (Deutschland, M) feiert seinen Treffer zum 0:1 mit Joshua Kimmich (l-r), Leon Goretzka, Aleksandar Pavlovic und Jonathan Tah. (zu dpa: «Glücklicher Woltemade: Schulterklopfer für ein Schultertor») Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Torjäger Nick Woltemade und die DFB-Mannschaft wollen zur WM 2026.

Christian Charisius/dpa

Im Qualifikationsspiel gegen die Slowakei kann die deutsche Nationalmannschaft das Ticket für die WM 2026 lösen. Mit einem Sieg oder einem Unentschieden hätte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann die direkte Qualifikation geschafft. Bei einer Niederlage würde es im März Play-off-Spiele geben. Der Umweg über die Play-offs soll unbedingt verhindert werden. Zwei Nervenspiele im März will niemand. Die Mannschaft sei daher „entschlossen und konzentriert“, versicherte Nagelsmann. In so einem Spiel liege „viel Reiz“.

Tordifferenz oder direkter Vergleich?

Das Wichtigste zuerst: Sind zwei oder mehr Teams nach Abschluss ihrer WM-Qualifikationsgruppe punktgleich, dann zählt als Erstes die Tordifferenz. Ist diese identisch, ist zunächst die Mannschaft im Vorteil, die mehr Tore erzielt hat. Erst, wenn dann immer noch Unklarheit herrscht, wird der direkte Vergleich für eine Entscheidung herangezogen.

Sieg gegen Slowakei auch für Auslosung wichtig

Würde die DFB-Auswahl die Slowakei schlagen und damit Revanche für die Niederlage in Bratislava im September nehmen (0:2), dann wäre sie aller Wahrscheinlichkeit nach bei der WM-Gruppenauslosung am 5. Dezember in Washington in Topf 1 gesetzt. Damit würde der viermalige Weltmeister bei seiner 21. WM-Teilnahme in der Vorrunde den dicken Brocken wie Titelverteidiger Argentinien oder Europameister Spanien ganz sicher aus dem Weg gehen.

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