Werner Lorant ist tot
: Was zur Todesursache der 1860-Legende bekannt ist

Werner Lorant ist tot. Der frühere Bundesliga-Trainer starb im Alter von 76 Jahren. Das ist zur Todesursache der 1860-Legende bekannt.
Von
Florian Huth
Berlin
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2. Fußball-Bundesliga: TSV 1860 München gegen SpVgg Unterhaching am Sonntag (06.05.2007) in der Allianz Arena in München. Verbittert schaut Hachings Trainer Werner Lorant, nachdem seine Hachinger gegen seinen früheren Arbeitgeber 1860 mit 0:1 verloren haben. Foto: Frank Mächler dpa/lby (Achtung Sperrfrist! Die DFL erlaubt die Weiterverwertung der Bilder im IPTV, Mobilfunk und durch sonstige Technologien erst zwei Stunden nach Spielende. Die Publikation und Weiterverwertung im Internet ist während des Spiels auf insgesamt sechs Bilder pro Spiel begrenzt.) +++ dpa-Bildfunk +++

Ex-Trainer Werner Lorant ist gestorben.

picture-alliance/ dpa | Frank Mächler
  • Werner Lorant, Ex-Trainer von 1860 München, ist im Alter von 76 Jahren gestorben.
  • Lorant litt an einer schweren Krankheit und starb am Ostersonntag in Wasserburg.
  • Er trainierte 1860 München von 1992 bis 2001 und führte den Klub in die Bundesliga.
  • Sein größter Erfolg war die Qualifikation zur Champions League 1999/2000.
  • Der Klub und Ex-Spieler Bernhard Winkler trauern um die Trainer-Legende.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der deutsche Fußball trauert um Wern Lorant. Der ehemalige Trainer des TSV 1860 München wurde 76 Jahre alt.

Was zur Todesursache von Werner Lorant bekannt ist

Der langjährige Coach von 1860 München starb am Ostersonntag im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus in Wasserburg. Das teilte 1860 München mit. Werner Lorant hatte in den vergangenen Jahren an einer schweren Krankheit gelitten.

TSV 1860 München trauert um Lorant

Lorant hatte die Münchner Löwen von 1992 bis 2001 trainiert und in dieser Zeit eine Ära geprägt. Der frühere 1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser, der 2010 gestorben ist, hatte ihn zum Cheftrainer in der damals drittklassigen Bayernliga gemacht.

„Die gesamte Löwen-Familie ist in tiefer Trauer. Werner Lorant war eine Trainer-Legende. Er hat tiefe Spuren bei den Löwen hinterlassen. Unsere Anteilnahme gehört seiner Familie. Ruhe in Frieden“, schrieb der Klub in einem Statement: „Die Löwen trauern um einen der erfolgreichsten Trainer in ihrer über 125-jährigen Fußball-Geschichte."

1860 spielt mit Trauerflor - Gedenkminute beim Heimspiel

Der 1860 München wird im Gedenken an seinen früheren Trainer Werner Lorant am Freitag, 25.04.2025, bei Hansa Rostock mit Trauerflor spielen. Eine Schweigeminute und ein Gedenken soll es beim 1860-Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen am 3. Mai geben. In Essen hatte Lorant einst als Profi gespielt.

Auch Bernhard Winkler nimmt Anteil

Bernhard Winkler, der frühere Kapitän der Löwen, sprach von „einer sehr traurigen Nachricht“. „Das ist für mich jetzt überraschend, dass es so schnell gegangen ist“, sagte er dem Portal dieblaue24: „Er hat aus einer heruntergekommenen Marke einen Verein gemacht, der in ganz Fußball-Deutschland akzeptiert wurde.“

„Löwen“-Coach Werner Lorant (l.) mit Lothar Matthäus: ARCHIV - 03.05.1997, Bayern, München: «Löwen»-Coach Werner Lorant (l.) tröstet am 4.5.1997 im Münchner Olympiastadion beim Stadt-Derby 1860 München - FC Bayern München den gerade nach einer Gelb-Roten Karte vom Platz gestellten Bayern-Kapitän Lothar Matthäus (r.). Am Ende schafft Titel-Aspirant FC Bayern nach 0\2- und 2\3-Rückständen noch den 3\3-Ausgleich in einer hochdramatischen Fußball-Bundesligapartie des 30. Spieltages. (zu dpa: «Zum Wiesn-Abschluss: Giannikis kann Lorant überflügeln») Foto: Matzerath_Fabian_/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

„Löwen“-Coach Werner Lorant mit Lothar Matthäus im Jahr 1997.

Matzerath_Fabian_/dpa

Lorant führte 1860 München in die Bundesliga

Lorant führte den Klub in nur zwei Jahren in die Bundesliga und schaffte in den folgenden Jahren auch die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Seinen größten Erfolg feierte Lorant in der Saison 1999/2000 mit zwei Derbysiegen gegen den FC Bayern und dem Erreichen der Qualifikationsspiele zur Champions League als Tabellenvierter. Nach seiner Entlassung in München folgten zahlreiche Stationen im Ausland, etwa in der Türkei, in China oder auf Zypern.

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