Paukenschlag beim DFB: Sandro Wagner verlässt die Fußball-Nationalmannschaft

Sandro Wagner hört bei der Deutschen Nationalmannschaft auf.
Christian Charisius/dpa- Sandro Wagner verlässt die DFB-Nationalmannschaft im Sommer 2025, um Cheftrainer zu werden.
- Wagner war Co-Trainer unter Bundestrainer Julian Nagelsmann.
- Nagelsmann respektiert Wagners Entscheidung und lobt seine Expertise.
- Wagner will nicht auf die WM 2026 als Assistent warten und wurde als Trainer bei Bundesligisten gehandelt.
- Sportdirektor Rudi Völler dankt Wagner für seinen Beitrag bei der Heim-EM 2024.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das kommt überraschend! Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann muss ab diesem Sommer ohne seinen Assistenten Sandro Wagner auskommen. Der Co-Trainer wird den DFB nach dem Final Four der Nations League verlassen.
Wagner will selbst als Cheftrainer arbeiten
Sandro Wagner dürfte wohl zeitnah eine Stelle als Cheftrainer antreten. „Ich möchte bald den nächsten Schritt gehen. Es ist kein Geheimnis, dass es mein großer Wunsch ist, irgendwann selbst als Cheftrainer zu arbeiten. Mit dem Start meiner Fußballlehrer-Ausbildung im Januar ist mir das immer klarer geworden“, sagte der ehemalige Stürmer. Auf die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada als Assistent möchte Wagner offensichtlich nicht mehr warten.
Wagner war in den vergangenen Monaten immer wieder bei Bundesligisten als Trainerkandidat gehandelt worden, unter anderem bei Borussia Dortmund.
Das sagt Bundestrainer Nagelsmann zur Wagner-Entscheidung
„Ich kann Sandros Wunsch, Cheftrainer zu werden, persönlich gut nachvollziehen und respektiere seine Entscheidung“, sagte Chefcoach Nagelsmann. „Sandro hat unser Team mit seiner Expertise und als Person bereichert. Was als Projekt für die Heim-EM 2024 begann, hat sich zu einer längeren und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Benjamin Glück und dem gesamten Trainerteam entwickelt“, sagte Nagelsmann.
Sportdirektor Völler dankt Sandro Wagner
Auch Rudi Völler dankte Wagner, der bei der stimmungsvollen Heim-EM mit dem Viertelfinal-Aus gegen den späteren Titelträger Spanien dabei war, für die gemeinsame Zeit. „Am begeisternden Auftritt unserer Mannschaft hatte auch er einen entscheidenden Anteil. Ich bin mir sicher, dass wir Sandro schon bald als Cheftrainer an der Seitenlinie wiedersehen werden“, sagte Völler.
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