Irre Rettungsaktion im Video
: Diese Szene entschied das Europa-League-Finale

Beim Europa-League-Finale setzte sich Tottenham Hotspur gegen Manchester United durch. Die Szene des Spiels lieferte Micky van de Ven.
Von
Kai Winderl
Bilbao
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Tottenham Hotspur's Dutch defender #37 Micky van de Ven clears a shot by Manchester United's Argentinian forward #17 Alejandro Garnacho during the UEFA Europa League final football match between Tottenham Hotspur and Manchester United at San Mames stadium in Bilbao on May 21, 2025. (Photo by Josep LAGO / AFP)

Die Szene des Spiels: Micky Van de Ven mit einer spektakulären Rettungsaktion.

JOSEP LAGO/AFP

Mit einem 1:0 (1:0) gegen den Rekordmeister Manchester United gewann Tottenham Hotspur am Mittwochabend die erste Trophäe seit 17 Jahren und rettete eine miserable Saison mit dem Einzug in die „Schatzkammer“ Champions League. In einem höchst intensiven Kampf bei überragender Stimmung im Stadion San Mamés von Bilbao brachte ein kurioses Eigentor die Entscheidung. Für die spektakulärste Szene im ganzen Spiel allerdings sorgte Micky Van de Ven.

EL-Finale: Eigentor führt zum 1:0

In einem höchst intensiven Kampf bei überragender Stimmung im Stadion San Mamés von Bilbao ebnete ein kurioses Eigentor den Weg. United-Verteidiger Luke Shaw sprang nach einer scharfen Flanke in höchster Bedrängnis der Ball an Brust und Arm – und dann aus kurzer Distanz ins Tor (42.).

Irre Rettungstat sichert Tottenham Europa-League-Titel

Mindestens genauso wichtig wie das 1:0 für Tottenham war die Aktion eines ehemaligen Bundesligaspielers. Der frühere Wolfsburger Micky van de Ven rettete für die Spurs spektakulär mit einem Scherenschlag auf der Linie (68.), Vicario hatte sich bei einer Flanke übel verschätzt.

„MICKY VAN DE VEN WAS HAST DU GERADE GETAN!!!“, schrieb Tottenham selbst auf X. Andere User auf der Plattform hatten gar die „Rettungstat des Jahrtausends“ gesehen oder fragten, wie ein Mann mit seiner Größe (1,93 m) nur so beweglich sein kann.

Endspiel in Bilbao war Duell der Enttäuschten

Noch nie hatte sich eine Mannschaft für das Finale qualifiziert, die in ihrer Liga schlechter stand als Platz 12 - nun forderten die Spurs, Tabellen-17. der Premier League, den Tabellen-16. United heraus. Es war ein Duell der maßlos Enttäuschenden und Enttäuschten, mit der Chance für einen von ihnen, ein furchtbares Jahr ehrenhaft zu beenden. Aber: „Auch die Champions League löst keine Probleme“, sagte United-Teammanager Ruben Amorim.

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