Heftiger Streit zwischen Hoeneß und Matthäus: Nun macht auch ER noch mit!

Bayern-Sportvorstand Max Eberl schaltet sich in den Streit zwischen Uli Hoeneß und Lothar Matthäus ein.
Tom Weller/dpaZwischen Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist ein heftiger Streit entbrannt. Hoeneß hatte Matthäus für dessen Aussagen zum Transferpoker um Fußball-Nationalstürmer Nick Woltemade scharf kritisiert. Matthäus brachte eine Ablöse von 80 bis 100 Millionen Euro ins Gespräch. Matthäus habe „nicht alle Tassen im Schrank“, sagte Hoeneß daraufhin dem „Kicker“. Matthäus antwortete, Hoeneß gehe es „nur darum, andere Menschen zu attackieren, um von eigenen Fehlern abzulenken“. Es brodelt – und nun schießt auch noch Max Eberl Richtung Matthäus.
Hoeneß kritisiert Matthäus – Eberl positioniert sich
Im schwelenden Streit zwischen Uli Hoeneß und Lothar Matthäus hat Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl klar Partei ergriffen. „Von außen, ohne Interna oder Voraussetzungen zu kennen, die Preise wie auf dem Basar nach oben zu treiben, das gehört sich nicht. Das geht einen Schritt zu weit. Da hat sich Uli völlig berechtigt geäußert“, sagte Eberl nach dem 4:2 der Bayern im Achtelfinale der Klub-WM gegen Flamengo.
So richtig heiß gekocht wurden die Gerüchte um Nick Woltemade ausgerechnet kurz vor dem Finale der U21. Eberl, der das Interesse an Woltemade bestätigt hatte, betonte nun, Hoeneß habe „für den deutschen Fußball und für Bayern München über 50 Jahre lang Herausragendes geleistet. Er ist immer noch mittendrin. Und ihm dann sowas ins Gesicht zu schleudern – selbst ein Weltfußballer wie Lothar Matthäus sollte das nicht machen.“
Auch Hainer schaltet sich ein
Auch Bayerns Präsident Herbert Hainer zeigt klare Kante. „An der Seitenlinie stehen, keine Verantwortung tragen und immer wieder mal etwas reinrufen – das ist das Eine. Uli Hoeneß hingegen steht bis heute mitten auf dem Spielfeld, lenkt als Mitglied unseres Aufsichtsrates die Geschicke des FC Bayern – und der ist einer der absoluten Topclubs in Europa“, sagte der 70-Jährige der „Bild“.
Eberl betont gutes Verhältnis zum VfB
Eberl glaube angesichts der kolportierten Ablöseforderung von 100 Millionen Euro jedoch nicht, „dass Stuttgart uns über den Tisch ziehen will. Dafür ist unser Verhältnis zu gut.“ Es werde in den Gesprächen mit dem VfB nun vor allem darum gehen, „wie diese Positionen, die öffentlich inoffiziell durchgesteckt werden, zusammengeführt werden können“.
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