Fußball
: Dieser Transfer stellt den FC Bayern vor große Probleme

Beim FC Bayern läuft in dieser Transferphase nicht alles nach Plan – und nun droht auch noch ein Wechsel zu platzen.
Von
Kai Winderl
München
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Vorstellung von Neuzugang Luis Díaz beim FC Bayern: 31.07.2025, Bayern, München: Fußball: Bundesliga, Vorstellung von Neuzugang Luis Díaz. Bayern-Sportvorstand Max Eberl nimmt an der Pressekonferenz teil. Foto: Harry Langer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hat in dieser Transferphase alle Hände voll zu tun: Bayern-Sportvorstand Max Eberl.

Harry Langer/dpa

Beim FC Bayern läuft in diesem Transfersommer längst nicht alles wie geplant. Statt Wunschspieler Florian Wirtz hat der FC Bayern kürzlich Luis Diaz verpflichtet. Auch einen Transfer von Nick Woltemade konnten die Bayern-Verantwortlichen bislang nicht realisieren. Zwei Angebote gaben die Bayern ab, beide Male sind sie abgeblitzt. Und jetzt droht das nächste Problem: Der eigentlich eingeplante Abgang von Min-Jae Kim entwickelt sich zum Transfer-Dilemma.

Min-Jae Kim: Ablösesumme schreckt Vereine ab

Ein Verkauf von Min-Jae Kim gestaltet sich komplizierter als gedacht. Der Südkoreaner verdient laut Sport Bild rund 11 Millionen Euro Grundgehalt, durch Prämien kann er auf bis zu 17 Millionen kommen – ein Betrag, der selbst zahlungskräftige Vereine abschreckt. Über Prämien sind für den 69-fachen Nationalspieler angeblich bis zu 17 Millionen Euro möglich.

Nach Informationen der „Sport Bild“ liegt die Schmerzgrenze der Bayern bei einem Abgang immer noch bei 30 Millionen Euro – auch um den Einkaufspreis aus dem Vorjahr zu rechtfertigen. 2023 hatte der Rekordmeister selbst rund 50 Millionen Euro für Kim an die SSC Neapel gezahlt. Wie die BILD berichtet, haben unter anderem Paris Saint-Germain und Klubs aus Saudi-Arabien sowie der Türkei ihr Interesse signalisiert. Doch konkrete Angebote liegen derzeit nicht auf dem Tisch.

Wechsel zu Al-Nassr wohl vom Tisch

Besonders Saudi-Arabien gilt als realistisches Ziel – laut Merkur.de soll Al‑Nassr mit Kims Beratern in Kontakt stehen. Transfer-Experte Fabrizio Romano hat jedoch bereits verlauten lassen, dass die Gespräche seit Juni nicht weiter vorangeschritten sind.

Bayern würde Kim bei einem passenden Angebot ziehen lassen. Doch solange kein Verein bereit ist, sowohl Ablöse als auch Gehalt zu stemmen, bleibt Kim – zumindest vorerst – Teil des Kaders. Ein Szenario, das man sich an der Säbener Straße ganz anders vorgestellt hatte.

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