Früherer Anstoß in der Champions League: Deshalb geht es heute schon um 16:30 Uhr los

Das Spiel des FC Bayern beginnt um 18:45 Uhr. Doch eine andere Partie wird ungewöhnlicherweise noch früher angepfiffen.
Sven Hoppe/dpaIn der UEFA Champions League steht an diesem Dienstag der 6. Spieltag an – allerdings mit einer Anstoßzeit, die deutlich vom üblichen Rhythmus abweicht. Normalerweise beginnen die frühen Abendspiele um 18:45 Uhr, dieses Mal geht es allerdings schon um 16:30 Uhr los. Warum beginnt die Königsklasse so ungewöhnlich früh?
Frühere Anstoßzeit durch große Zeitverschiebung
Den Auftakt macht das Duell zwischen Qairat Almaty und Olympiakos Piräus. Die Partie startet schon um 16:30 Uhr – so früh wie nie zuvor in der Champions-League-Geschichte. Der Hintergrund: die deutliche Zeitverschiebung nach Kasachstan.
Almaty liegt im Süden des Landes und befindet sich vier Stunden vor der mitteleuropäischen Zeit. Aufgrund der winterlichen Bedingungen trägt Qairat Almaty seine Heimspiele derzeit jedoch nicht im eigenen Stadion aus, sondern weicht nach Astana aus. Doch auch dort bleibt der Zeitunterschied identisch – 20:30 Uhr Ortszeit beim 16:30-Uhr-Anstoß in Mitteleuropa.
Warum ein späterer Anpfiff nicht möglich wäre
Würde das Spiel wie die meisten anderen Begegnungen um 21 Uhr MEZ beginnen, wäre es in Astana bereits ein Uhr nachts, was für Fans, Mannschaften und die TV-Übertragung unzumutbar wäre. Selbst ein Anpfiff parallel zu Bayern gegen Sporting Lissabon um 18.45 Uhr wäre wegen der dann herrschenden Ortszeit von 22.45 Uhr nicht zulässig. Die UEFA schreibt vor, dass Champions-League-Partien nicht später als 22 Uhr Ortszeit starten dürfen.
Daher greift der Klub auf ein selten genutztes Zeitfenster zurück: den dritten Slot um 16.30 Uhr MEZ.
FC Bayern trifft ab 18:45 Uhr auf Sporting
Der FC Bayern bestreitet am Dienstag gegen Sporting Lissabon sein letztes Champions-League-Spiel des Jahres. Das Spiel gegen Portugals Fußball-Meister in der Münchner Allianz Arena wird bereits um 18.45 Uhr angepfiffen.
Zwei Wochen nach der bislang einzigen Saison-Niederlage beim 1:3 in London gegen den FC Arsenal geht es für den deutschen Meister darum, mit einem Heimsieg Kurs auf die direkte Qualifikation für das Achtelfinale im neuen Jahr zu halten. „Der neue Modus erlaubt dir nicht viele Fehler. Wenn wir gewinnen, dann schaut es gut aus“, sagte Nationalspieler Serge Gnabry.
Für den direkten Einzug ins Achtelfinale ist ein Platz unter den Top 8 nötig. Die Bayern belegen in der Tabelle vor den letzten drei Vorrunden-Partien mit zwölf Punkten Platz drei. Lissabon hat zwei Punkte weniger und ist Achter.
Mit Eintracht Frankfurt tritt am Dienstag ein weiterer Bundesligist in der Königsklasse an. Alle Spiele und die TV-Informationen bekommt ihr hier.
Ihr wollt weitere News und aktuelle Infos aus der Sportwelt? Besucht hierfür unsere Themenseite „Sport-Mix“ auf swp.de.
