DFB unter Druck
: Verband wehrt sich nach Quali-Debakel gegen Rassismus

Der DFB wehrt sich nach der 0:2-Blamage gegen die Slowakei in der WM-Quali gegen Rassismus und Hass gegen einige seiner Nationalspieler im Netz.
Von
Florian Huth
Bratislava
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Slowakei - Deutschland: 04.09.2025, Slowakei, Bratislava: Fußball: WM-Qualifikation Europa, Slowakei - Deutschland, Gruppenphase, Gruppe A, 1. Spieltag, Narodny Futbalovy Stadion, Pharrel Nnamdi Collins (Deutschland) kontrolliert den Ball. Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nnamdi Collins spielte gegen die Slowakei zum ersten Mal von Beginn an in der deutschen Nationalmannschaft.

Christian Charisius/dpa
  • Deutschland verliert in der WM-Quali 0:2 gegen die Slowakei – dritte Pflichtspielniederlage in Serie.
  • DFB verurteilt rassistische Hasskommentare und appelliert an Fans, die Mannschaft zu unterstützen.
  • Bundestrainer Nagelsmann fordert Zusammenhalt: „Wir brauchen euch an unserer Seite.“
  • Deutschland kann mit fünf Siegen noch Gruppensieger werden – Playoff-Teilnahme bereits gesichert.
  • Nations-League-Erfolg garantiert Platz in den WM-Playoffs, unabhängig vom Gruppensieg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Deutschland verliert das Auswärtsspiel in der WM-Qualifikation in der Slowakei mit 0:2. Vor allem die Art und Weise der Niederlage macht Sorgen für die weiteren Spiele. Doch eines steht fest: Auch in der Niederlage lässt der DFB keinen Raum für Rassismus.

DFB wehrt sich gegen Rassismus

„Wir sind nicht zufrieden. Ihr seid nicht zufrieden. Können wir auch absolut nicht sein. Aber bevor ihr jetzt unter diesem Post kommentiert, denkt bitte daran, dass Hass Situationen noch nie besser gemacht hat. Besonders Rassismus hat hier überhaupt keinen Platz“, hieß es auf den offiziellen Kanälen des DFB nach der 0:2 (0:1)-Pleite gegen die Slowakei.

Bundestrainer Nagelsmann appeliert an die Fans

Stattdessen wurden die Fans zur Unterstützung der schwer geschlagenen Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann aufgefordert: „Lasst uns gemeinsam weitermachen! Wir brauchen euch an unserer Seite.“ Nach Angaben des DFB wurde die Bitte nicht vorsorglich, sondern als konkrete Reaktion auf sehr heftige Anfeindungen abgesetzt.

Drei Pflichtspielniederlagen für Deutschland

Die Nationalelf verlor bei der Nummer 52 der Weltrangliste erstmals auswärts eine Begegnung in der WM-Qualifikation - im 53. Anlauf. Auch die jetzt drei Pflichtspielniederlagen in Serie gegen Portugal (1:2), Frankreich (0:2/jeweils Nations League) und nun die Slowakei sind beispiellos in der Länderspielgeschichte.

So wird Deutschland Gruppensieger in der WM-Quali

Gewinnt die DFB-Elf alle fünf verbleibenden Spiele, ist Platz eins in Gruppe A unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz sicher. Im schlechtesten Fall könnte es am 17. November in Leipzig im Rückspiel gegen die Slowakei zu einem Endspiel um den Gruppensieg kommen.

So kommt Deutschland ohne Gruppensieg zur WM

Unabhängig vom Ergebnis in der Qualifikationsgruppe ist Deutschlands Teilnahme an den Playoffs im März bereits sicher. Dort spielen die zwölf Gruppenzweiten sowie die vier besten noch nicht qualifizierten Nations-League-Gruppensieger in zwei K.o.-Runden um vier weitere WM-Tickets. Als einer der A-Liga-Gruppensieger hat sich Deutschland diesen Platz bereits gesichert

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