DFB-Aufstellung gegen Spanien: Schult spricht sich gegen Lea Schüller aus

Giovanna Hoffmann oder doch Lea Schüller? Altmuth Schult hat eine klare Meinung zur Aufstellung der DFB-Frauen gegen Spanien.
FABRICE COFFRINI/AFPAlmuth Schult würde Torjägerin Lea Schüller im Halbfinale der Fußball-EM der Frauen 2025 gegen Spanien auf die Bank setzen und Giovanna Hoffmann vertrauen.
Giovanna Hoffmann wieder in der Startelf?
Hoffmann, Angreiferin von RB Leipzig, habe „sich noch mal einen Startelf-Einsatz verdient. Einfach durch ihre Wege, die sie gemacht hat, durch ihren Einsatz“, sagte Schult als ARD-Expertin vor der Partie in Zürich.
Aus Sicht der 34-Jährigen sollte Bundestrainer Christian Wück auf die Spielerinnen setzen, die Frankreich im Viertelfinale (6:5 i.E.) einen großen Kampf geboten hatten. Einzig Linda Dallmann würde die frühere Keeperin im offensiven Mittelfeld wieder bringen, dazu Sara Däbritz als Ersatz für die gelbgesperrte Sjoeke Nüsken, „weil sie die meiste Erfahrung hat in solchen Situationen“, sagte Schult.
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Schult würde der bestehenden Viererkette vertrauen
Auch die Viererkette will sie „nicht auseinanderreißen“, sprich: Sophia Kleinherne, die gegen Frankreich nach rund 20 Minuten für die verletzte Sarai Linder ins Spiel gekommen war, rückt in die erste Elf, obwohl Carlotta Wamser nach ihrer Rotsperre wieder zur Verfügung steht. „Kleinherne hat es einfach gut gemacht“, sagte Schult: „Und warum sollte man einen Defensivverbund verändern, der gut zusammengearbeitet hat?“
Die Willensleistung im Viertelfinale sieht die Vize-Europameisterin von 2022 als Vorteil für das deutsche Team. Der Erfolg sei „ein mentales Pfund" für die DFB-Auswahl. „Die Spanierinnen waren noch nicht in so einer Ausnahmesituation. Sie wissen auch: Wir dürfen die Deutschen nie aufgeben, denn sie werden laufen, bis sie umfallen“, sagte Schult.
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