Deutschland gegen Italien: Internationale Pressestimmen nach dem furiosen 3:3 in der Nations League

Tim Kleindienst köpft das 3:0 gegen Italien.
Federico Gambarini/dpa- Deutschland spielte in der Nations League gegen Italien 3:3 nach einer 3:0-Führung zur Halbzeit.
- Italien zeigte zwei Gesichter: schwache erste Halbzeit, starkes Comeback in der zweiten.
- Tim Kleindienst erzielte zwei Tore per Kopf und erhielt Lob von Rudi Völler.
- Deutsche und italienische Medien kommentierten das Spiel unterschiedlich.
- Halbfinale der Nations League in Deutschland im Juni.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zur Halbzeit führte die deutsche Nationalmannschaft am Sonntagabend deutlich mit 3:0. Dann kamen die bis dato komplett unterlegenen Italiener wieder zurück und stellten sogar noch auf 3:3. Die zwei Gesichter der italienischen Fußball-Nationalmannschaft haben auch bei der Presse für ein zwiegespaltenes Urteil gesorgt. „Die Ehre ist gerettet, aber die Probleme bleiben bestehen“, schrieb die Zeitung La Stampa. Die weiteren Pressestimmen zum furiosen 3:3 zwischen Deutschland und Italien im Viertelfinale der Nations League.
Deutschland gegen Italien: Pressestimmen zur Nations League
Das sind die italienischen Pressestimmen zum furiosen Viertelfinal-Rückspiel:
- Gazzetta dello Sport: „In der ersten Halbzeit wurden wir von den Deutschen weggefegt. Wir sind wieder aufgestanden und haben unsere Ehre gerettet, aber das Gefühl bleibt, dass die großen Teams des Alten Kontinents (im November hat Frankreich uns auch im San Siro geschlagen) vorerst noch eine Stufe über uns stehen.“
- La Stampa: „Die Ehre ist gerettet, aber die Probleme bleiben bestehen. Das Comeback der Azzurri in Dortmund, bei dem sie nach einer alptraumhaften ersten Halbzeit von 3:0 auf 3:3 kamen, vermeidet die schlimmste Prüfung für Spallettis Nationalmannschaft und verschiebt jegliche Art von Reflexion auf Juni. In Norwegen hingegen wird es am 6. Juni bereits ein Entscheidungsspiel sein und kein einziger Fehltritt wird erlaubt sein, ganz zu schweigen von der Blamage des zweiten Gegentors, das Deutschland durch einen beispiellosen Fehler in der Abwehr zugestanden wurde.“
- Corriere della Serra: „Es gibt zwei Italien in der verrückten Nacht in Westfalen. Die entmutigende erste Halbzeit, in der wir von Deutschland überwältigt und gedemütigt wurden, und die kämpferische und mutige zweite Halbzeit. Das Ergebnis ist ein stolzes und wütendes Unentschieden, das nicht zum Erreichen des Finales der Nations League reicht und Spalletti zutiefst nachdenken lassen muss. Der Plan des Trainers scheitert kläglich.“
Das sind die deutschen Pressestimmen zum furiosen Viertelfinal-Rückspiel:
- Bild-Zeitung: „Gott, war das verrückt. Jetzt haben wir unsere Mini-Heim-EM. Was für ein Tor! Was für unterschiedliche Halbzeiten!“
- Sky: „Erst Furore, dann Zittern! DFB-Team macht Final Four in Deutschland perfekt.“
- Süddeutsche Zeitung: „3:3 nach 3:0 - DFB-Team zittert sich ins Halbfinale. Nach einer herausragenden ersten Hälfte inklusive 3:0-Führung musste Deutschland im Viertelfinal-Rückspiel der Nations League doch noch zittern.“
- Sport1: „Halbfinale! Erst Rausch, dann Schlendrian. Die deutsche Nationalmannschaft zieht nach einer vogelwilden Partie ins Nations-League-Halbfinale ein. Die DFB-Elf beginnt gegen Italien furios, macht es aber nochmal unnötig spannend.“
Völler lobt Kleindienst nach starken Leistungen
Tim Kleindienst ist so etwas wie der neue Niclas Füllkrug. Der Mittelstürmer von Borussia Mönchengladbach ist in der Fußball-Nationalmannschaft ein ebenfalls Spätberufener wie der seit Monaten von Verletzungen ausgebremste Torjäger von West Ham United. Kleindienst traf im Nations-League-Viertelfinale gegen Italien beim 2:1 im Hinspiel in Mailand und auch beim 3:3 in der zweiten Partie in Dortmund jeweils mit dem Kopf. Sechs Länderspiele, vier Tore - Topquote.
Ein besonderes Lob gab es vom ehemaligen Weltklassestürmer und Weltmeister Rudi Völler. „Ich habe Tim gleich nochmal gratuliert“, berichtete der DFB-Sportdirektor im Dortmunder Stadion. Was der Gladbacher als echter Neuner vorne drin leiste, sei beeindruckend. „Das muss man echt sagen. Es ist ja immer einfach, wenn man ein Tor erzielt, hat man als Stürmer seine Aufgabe erfüllt“, referierte Völler: „Aber die Art und Weise, wie er vorne Bälle gehalten hat, ist auch wichtig. Und seine Kopfballstärke hat er schon im Hinspiel unter Beweis gestellt.“
