Bayer Leverkusen
: Wer wird neuer Trainer? Das sind die heißesten Kandidaten

Nach der Entlassung von Trainer Erik ten Hag läuft bei Bayer 04 Leverkusen die Suche nach einem Nachfolger. Lothar Matthäus wünscht sich einen Ex-Leipziger an der Seitenlinie.
Von
Florian Huth
Leverkusen
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Bayer Leverkusen trennt sich von Trainer ten Hag: 01.09.2025, Leverkusen: Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04 Leverkusen, mit einem Statement vor Pressevertretern nach der Entlassung von Trainer Erik ten Haag. Foto: Christoph Reichwein/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer 04 Leverkusen, muss nach der Entlassung von Erik ten Hag schnell einen neuen Trainer finden.

Christoph Reichwein/dpa
  • Bayer Leverkusen sucht nach Erik ten Hags Entlassung einen neuen Trainer.
  • Lothar Matthäus favorisiert Marco Rose, weitere Kandidaten sind Xavi, Roger Schmidt und Edin Terzic.
  • Ten Hag kritisiert die Trennung nach nur zwei Spielen als „beispiellos“.
  • Sportchef Rolfes räumt Fehler bei der Verpflichtung von ten Hag ein.
  • Leverkusen verspielte zuletzt eine 3:1-Führung gegen Bremen und trennte sich 3:3.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach Meinung von DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist Marco Rose ein passender Kandidat für die Nachfolge von Trainer Erik ten Hag bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen. Doch es sind weitere Namen im Gespräch.

Diese Trainer sind in Leverkusen im Gespräch

Marco Rose ist aktuell ohne Trainerjob und kennt die Bundesliga aus seinen Zeiten bei Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und Leipzig bestens. Nach Sky-Informationen wurden in der vergangenen Woche allerdings auch Gespräche mit Barcelona-Legende Xavi geführt. Laut Marca stehe Xavi, der bereits vor der offiziellen Trennung von ten Hag kontaktiert worden sein soll, allerdings nicht bereit.

Berichten zufolge sollen auch Roger Schmidt und Edin Terzic auf der Liste der Kandidaten stehen. Roger Schmidt trainierte die Werkself bereits von 2014 bis 2017. Schmidt ist seit seiner Entlassung bei Benfica Lissabon im August 2024 jedenfalls ohne Job.

Matthäus kann sich Marco Rose gut in Leverkusen vorstellen

„Er kann eine Mannschaft mitnehmen und auch mit jungen Spielern arbeiten. Da ist ein Trainer auf dem Markt, der schon gezeigt hat, dass er Qualitäten hat. Marco wäre einer, der mir an der Seitenlinie in Leverkusen gut gefallen würde“, schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

Matthäus: Ten Hag war nicht der richtige Trainer

Leverkusen hatte sich nach nur zwei Bundesliga-Spieltagen vom Niederländer ten Hag getrennt. Nach dem 1:2 beim Saisonauftakt gegen Hoffenheim hatte Bayer ein 3:1 bei Werder Bremen verspielt. Am Ende stand es 3:3. „Für mich war ten Hag nicht der richtige Trainer für Leverkusen. Cesc Fabregas haben sie im Sommer nicht bekommen. Das wäre für mich der logischste Wechsel gewesen“, befand Matthäus.

Ten Hag kritisiert Leverkusener Vereinsführung

Ten Hag kritisierte die Führung in Leverkusen nach der Trennung scharf. Obwohl sich die Trennung über das Wochenende angedeutet hatte, bezeichnete der Niederländer dies als „völlig überraschend“. In einem von mehreren Medien zitierten Statement seiner Agentur schimpfte ten Hag demnach: „Sich nach nur zwei Ligaspielen von einem Trainer zu trennen, ist beispiellos.“

Rolfes bedauert Ten Hag Transfer

Sportchef Simon Rolfes hatte zuvor eingeräumt, dass es ein Fehler gewesen sei, nach dem Weggang von Meistertrainer Xabi Alonso auf Erik ten Hag als Nachfolger zu setzen. Ten Hag erklärte dazu: „Ich habe diese Stelle mit voller Überzeugung und Energie angetreten, aber leider war das Management nicht bereit, mir die nötige Zeit und das nötige Vertrauen zu schenken, was ich zutiefst bedauere. Ich habe das Gefühl, dass dies nie eine Beziehung war, die auf gegenseitigem Vertrauen basierte“.

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