Fußball: Bestätigt: Dänemarks EM-Team residiert in Freudenstadt

Hier entspannen bald Dänemarks Nationalspieler: Das Hotel Fritz Lauterbad in Freudenstadt beherbergt ab 11. Juni exklusiv das Team des EM-Teilnehmers.
UlmerD ie „Dansk Boldspil-Union“ (DBU) und die Stadt Freudenstadt haben am Dienstagvormittag offiziell bestätigt, dass das dänische Team während der Fußball-EM im kommenden Jahr im Hotel Fritz Lauterbad residieren wird (wir berichteten). „Wahnsinn, das ist eine tolle Nachricht für Freudenstadt“, wird Oberbürgermeister Julian Osswald in einer Mitteilung zitiert. „Wir sind stolz und freuen uns sehr darauf, eine so sympathische Mannschaft mit so leidenschaftlichen Fans in unserer Stadt beherbergen zu dürfen. Dänemark passt für mich optimal zu Freudenstadt.“
Vertreter von rund einem Dutzend Nationalmannschaften hatten sich in Freudenstadt umgeschaut. Wie die NECKAR-CHRONIK berichtete unter anderem auch aus Albanien, Belgien, England, Rumänien, der Türkei und Wales. Am Ende, so Osswald, seien zweien Teams übrig geblieben, die starkes Interesse signalisiert hätten. „Zwei super-attraktive und sympathische Mannschaften“, sagt der OB - den Namen des zweiten Verbands nennt die Stadt allerdings nicht.
Der dänische Verband DBU greift in seiner Mitteilung auf, dass bereits Jürgen Klopp Mannschaften nach Freudenstadt geschickt habe. „Wir haben einen Ort gefunden, an dem wir uns wirklich wohlfühlen und wo wir uns ziemlich sicher sind, dass wir einen fantastischen Aufenthalt für hoffentlich viele, viele Tage haben werden“, wird der Nationalmannschaftsmanager Christian Nørkjær zitiert. Bei allen Entscheidungen gehe es darum, die Chancen auf ein Weiterkommen bei der EM zu optimieren. „Für uns ist es wichtig, dass wir einen guten Platz haben, der nicht allzu weit entfernt ist, und dass wir die Möglichkeit haben, im Hotel den richtigen Rahmen zu schaffen“, sagt Nørkjær. „Und genau das haben wir hier.“
Der dänische Tross wird demnach am Dienstag, 11. Juni, anreisen, am 16. Juni starten die Dänen in Stuttgart gegen Slowenien ins Turnier. Auf dem Freudenstädter Marktplatz soll es laut DBU auch eine Leinwand geben, auf der die dänischen Spiele übertragen werden. „Es bedeutet den Spielern sehr viel, dass sie in die Stadt gehen und auf dem Platz sitzen können, um einen Kaffee zu trinken oder ein Erdbeereis zu essen“, sagt Nørkjær. Die DBU werde ihren Spielern auch Fahrräder zur Verfügung stellen, damit sie die Gegend erkunden können. Nørkjær: „Wir möchten Teil der lokalen Umgebung sein.“
Werbung als künftiger Trainingslager-Standort
Ein gutes Dutzend Verbände w aren in Freudenstadt: Für Julian Osswald (OB), Stefan Kälberer (Fachgebiet für Sportstätten), Steffen Schillinger (Hotelleitung) und Peter Dembinski (Fußballschule) waren das hektische Zeiten. Der Einsatz, den die Stadt und ihre Partner in der Phase der Bewerbung gezeigt hatten, sei registriert worden, heißt es in der städtischen Mitteilung, das Gesamtpaket habe überzeugt. Die Verwaltung hofft auch, dass die Bewerbung als Basislager im Katalog der Uefa nachhaltige Vorteile bringt – beispielsweise für Trainingslager: „Die Nationalverbände waren vom Sportzentrum Freudenstadt mit Rasen-Stadion, zwei Kunstrasen-Spielfeldern, Fußball-Schulgebäude mit Besprechungs- und Funktionsräumen sowie angrenzendem Hallen- und Freibad sehr angetan.“