Sebastian Griesbeck hatte gehörigen Anteil daran, dass der 1. FC Heidenheim in der Relegation die Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hatte. Aber auch wenn der Aufstieg nicht geklappt hat: Griesbeck, in der Jugend beim TV Wiblingen ausgebildet und von 2010 bis 2013 beim SSV Ulm 1846 Fußball unter Vertrag, wechselt zu Union Berlin in die Bundesliga. Das berichten die „Bild“ und der „Kicker“.

Griesbeck unterschreibt bei Union Berlin bis 2022

Bei den „Eisernen“ unterschreibt der zweikampfstarke Defensive Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, bis Juni 2022. Der 29-Jährige kostet Union Berlin keine Ablöse.
Dass die Heidenheimer den Aufstieg in der Relegation verpasst haben, wenn auch ohne ein Duell gegen Werder Bremen verloren zu haben, lag nicht an dem 1,88 Meter großen Griesbeck. Insbesondere beim 0:0 im Hinspiel in Bremen überragte der Kämpfer im zentralen defensiven Mittelfeld, zog zahlreiche Fouls und Gelbe Karten, auch den Platzverweis von Niklas Moisander.

Für Griesbeck gibt es bei Union ein Wiedersehen mit Aldrich

Der Ulmer Griesbeck wechselte 2013 vom SSV 46 an die Brenz. Für Heidenheim absolvierte er 240 Pflichtspiele, in denen er elf Tore erzielte und 14 vorbereitete. Er ist seit Jahren ein Leistungsträger für Heidenheim-Trainer Frank Schmidt. Bei Union Berlin wird es ein Wiedersehen mit Robert Aldrich geben. Der 25-jährige zentrale Mittelfeldspieler wechselte in der vergangenen Saison von Heidenheim nach Berlin und spielte im Stadion An der Alten Försterei eine starke Saison in der Bundesliga.
In seiner neuen sportlichen Heimat wird Griesbeck auch näher am zukünftigen Arbeitsplatz seiner Freundin sein. Die „Maschine“, wie er von Heidenheimer Fans liebevoll genannt wird, ist mit Kathrin Hendrich liiert. Die deutsche Nationalspielerin und WM-Teilnehmerin 2019 wechselt in der kommenden Saison vom FC Bayern München zum VfL Wolfsburg. Griesbeck hatte sie bei der Weltmeisterschaft als Spielerinnenmann begleitet und angefeuert.