Pressestimmen Deutschland - Ungarn
: Internationale Presse beeindruckt nach DFB-Sieg

Die deutsche Nationalmannschaft steht bei Heim-EM sicher im Achtelfinale. Der souveräne zweite Gruppensieg gegen Ungarn nötigt auch der internationalen Presse Respekt ab.
Von
Kai Winderl
Berlin
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Euro 2024: Deutschland — Ungarn

Nach dem Sieg gegen Ungarn steht das deutsche Team bei der Europameisterschaft im Achtelfinale.

Christian Charisius/dpa

Bei der Fußball-Europameisterschaft hat Deutschland nach dem Sieg im Gruppenspiel gegen Ungarn die K.-o.-Runde erreicht. Die Euphoriewelle hierzulande ist somit spätestens seit Mittwochabend so richtig losgetreten und einige Fans sangen nach dem 2:0-Sieg schon vom Finale: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Das Sommermärchen-Gefühl ist zurückgekehrt.

Auch die internationale Presse ist beeindruckt von der Leistung der deutschen Mannschaft.

Internationale Pressestimmen nach dem Deutschland-Sieg gegen Ungarn

„Auch ohne die Walze ist es Deutschland“, schrieb die spanische Marca, in Frankreich ist man beeindruckt von den vielfältigen Ressourcen im Mittelfeld. „Das Trio Wirtz–Gündogan–Musiala tat Ungarn weh — und Toni Kroos regierte im Mittelfeld“, schrieb die L'Equipe.

Und die englische Sun sieht ein Signal im Vergleich zu den schwachen Turnieren der jüngeren Vergangenheit: „Die Boys from Berlin sind nach ihren jüngsten Problemen zurück.“

Die Pressestimmen im Überblick:

UNGARN

  • Nepszava: „Das Spiel war besser, aber das Ende war dasselbe. Viel auffälligerer Fußball als zuvor war nicht genug gegen die Deutschen. Es sieht schlecht aus, aber es ist noch nicht aussichtslos.“

SPANIEN

  • Marca: „Auch ohne die Walze ist es Deutschland. Ein härterer Sieg als erwartet für die Gastgeber, aber ein wertvoller.“
  • AS: „Gündogan ist Gold wert: Ein Tor und eine Vorlage des Mittelfeldspielers vom FC Barcelona reichten aus, um die Ungarn zu besiegen und sich vorzeitig für die nächste Runde zu qualifizieren. Es war ein Kampf — aber wenn es hart auf hart kommt, dann kommen die Stars dieser Mannschaft zum Zug.“

FRANKREICH

  • L'Equipe: „Deutschland war zum Auftakt seiner EM unwiderstehlich und bestätigte den Erfolg gegen Ungarn. Ein ausgeglichenes Spiel gegen eine Mannschaft, die in einem 3—4-3–System organisiert war, das den Gastgebern lange Probleme bereitete. Diese verfügten jedoch über zu viele Ressourcen, vor allem im Mittelfeld, um einen technisch limitierten Gegner nicht zu schlagen. Das Trio Wirtz–Gündogan–Musiala tat Ungarn weh — und Toni Kroos regierte im Mittelfeld.“

ENGLAND

  • The Sun: „Heimvorteil: Deutschland steht im Achtelfinale. Klingt nach Routine, aber es ist ein Signal, dass die Boys from Berlin nach ihren jüngsten Problemen zurück sind. Der Sieg war auch der beeindruckenden Athletik des erfahrenen Torwarts Manuel Neuer zu verdanken.“
  • Guardian: „Die Deutschen haben Momentum. Es war zwar nicht ganz der überschäumende Fußball, den sie gegen Schottland gezeigt hatten, aber es war mehr als genug, um ein lebhaftes Publikum zu beeindrucken, das am Ende spürte, dass es anfangen kann, zu glauben.“

ITALIEN

  • Gazzetta dello Sport: „Es war nicht so einfach wie beim Auftakt, aber Deutschland holt sich den zweiten Sieg und steht bereits im Achtelfinale. Neuer gehört gemeinsam mit Musiala und Gündogan zu den Besten.“
  • Corriere dello Sport: „Große Party in Stuttgart, bei der das deutsche Team bestätigt, was es bei seinem Debüt gut gemacht hat.“

ÖSTERREICH

  • Krone: „PINKE PARTY — Deutschland stürmt ins Achtelfinale! Gegen die Schweiz kann es damit bereits ohne großen Druck agieren.“
  • Österreich: „Pink Panther fix im Achtelfinale. Deutschland hat es geschafft, dominant und kontrolliert.“

SCHWEIZ

  • Blick: „Erst wackelig, dann souverän: Deutschland im Achtelfinale. Als Schlafanzug taugt das pinke Leibchen zumindest nicht, gegen Ungarn muss Deutschland von erster Sekunde an hellwach sein. Tapfere Ungarn bleiben unbelohnt.“
  • Tages–Anzeiger: „Nach einem zähen Spiel doch der verdiente Sieg: Deutschland setzt sich gegen Ungarn durch. Der Gegner machte es dem Team von Coach Julian Nagelsmann nicht so einfach wie zuvor die Schotten.“

USA

  • New York Times: „Deutschland erreicht das Achtelfinale ziemlich bequem. Obwohl sie bisher noch gegen keine der Top–Mannschaften gespielt haben, sind sie ein gefürchteter Gegner, und selbst die besseren Teams des Turniers werden es nicht mögen, gegen sie anzutreten.“

Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland

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