Olympia 2026
: Australischer Snowboarder bricht sich das Genick

Cameron Bolton hat sich bei einem Sturz im Training bei den Olympischen Spielen schwer verletzt. Der Australier liegt nun in Mailand im Krankenhaus.
Von
Amelie Schröer
Livigno
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FIS Snowboardcross–Weltcup, Finale: Jake Vedder (l–r), Sieger aus den USA, Cameron Bolton, Zweitplatzierter aus Australien, und Leon Ulbricht, Drittplatzierter aus Deutschland, erreichen das Ziel.

Cameron Bolton, hier verdeckt in zweiter Reihe, brach sich beim Training bei den Olympischen Spielen das Genick.

Jacques Boissinot
  • Snowboarder Cameron Bolton stürzte im Training und brach sich zweimal das Genick.
  • Der 35-Jährige klagte über Nackenschmerzen, Untersuchung in Livigno bestätigte Brüche.
  • Bolton wurde für weitere Behandlungen nach Mailand ins Krankenhaus geflogen.
  • Zustand laut australischer Delegation stabil; Bolton fühlt sich gut versorgt.
  • Teilnahme an seinen vierten Olympischen Spielen geplatzt; 2022 Platz 9 im Snowboardcross.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Olympischen Spiele endeten für den australischen Snowboarder Cameron Bolton bevor sie für ihn überhaupt richtig losgegangen sind: Bei einem Trainingslauf am Montag stürzte der 35-Jährige schwer und klagte danach über Nackenschmerzen. Als diese am nächsten Morgen nicht besser waren ließ er sich im Krankenhaus in Livigno untersuchen. Die Diagnose: zwei  Brüche im Genick.

Zustand von Bolton wohl stabil

Nach 2014, 2018 und 2022 sollten es für den Australier die vierten Olympischen Spiele werden, doch statt nun am Start zu stehen, wurde er für weitere Behandlungen per Hubschrauber nach Mailand  ins Krankenhaus geflogen. Trotz der schwere seiner Verletzung soll sich Bolton in stabilem Zustand befinden. Alisa Camplin-Warner, Chef de Mission der australischen Delegation, bestätigte dies: „Cam wollte seinen Teamkollegen klar machen, was los war, dass es ihm gut ging, dass er in guter Verfassung war und gut versorgt wurde.“

2025 war Bolton Vize-Weltmeister mit dem Team im Snowboardcross geworden. Bei den Winterspielen in Peking 2022 belegte er in derselben Disziplin Platz 9 – seine bisher beste Platzierung bei Olympia.

Österreicher brach sich 2018 bei Olympia auch das Genick

Die Verletzung erinnert an einen schweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen 2018 – ebenfalls von einem Snowboarder. Der Österreicher Markus Schairer brach sich in Pyeongchang ebenfalls das Genick. Der Sturz ereignete sich damals im Viertelfinale, Schairer fuhr das Rennen dann aber sogar noch zu Ende.

Australien plagen bei den diesjährigen Spielen zahlreiche, teils schwere Verletzungen. So musste Snowboarderin Misaki Vaughan nach einem Trainingssturz und einer dabei erlittenen Kopfverletzung bei ihrer Olympia-Premiere aufgeben. Außerdem verletzten sich Aerials-Star Laura Peel am Knie und Freeskier Daisy Thomas ebenfalls schwer bei einem Sturz.