
Fußball: Regelreform im Fußball: Neues zum Handspiel, Rote Karte für Trainer


Nicht über Schulterhöhe: Zumindest ein Stück weit mehr Klarheit in der Frage: „Hand oder nicht Hand?“ soll die neue Regel bringen. Außerdem ist künftig nicht mehr entscheidend, ob ein absichtliches Handspiel vorliegt oder nicht. Die Auswirkung ist entscheidend: Prallt der Ball an Hand oder Arm und flackert ins Tor, gibt der Unparteiische den Treffer nicht.
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Vorsicht Rot: Nicht nur Fußballer, sondern auch Trainer und Vereinsoffizielle sollen künftig die Rote und Gelbe Karte gezeigt bekommen können. Eine Neuerung mit Symbolcharakter: Gelb entspricht der bisherigen mündlichen Verwarnung, bei Rot geht’s auf die Tribüne.
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Abstand bitte: Künftig sollen Spieler der angreifenden Mannschaft einen Meter Abstand zur Mauer halten, die beim Freistoß gestellt wird. Für die Schiedsrichter ein „Unruheherd“ weniger.
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„Es ist ein Schritt in Richtung Klarheit für den Zuschauer“, sagt der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Knut Kircher aus Rottenburg zu den Regeländerungen. Beim Thema Handspiel spricht er von einem „kleinen Mosaik-Steinchen.“ Der 50-Jährige sagt: „Wer mehr erwartet hat, wird in diesem Punk vielleicht enttäuscht.“
Eibner/Langer