SWP+SWP+Fußball
: Regelreform im Fußball: Neues zum Handspiel, Rote Karte für Trainer

Handspiel oder nicht? Die große Regel-Reform bleibt aus, Neuerungen kommen trotzdem. Das sagt Ex-Fifa-Referee Knut Kircher dazu.
Von
Nadine Vogt
Zürich
Jetzt in der App anhören
  • Nicht über Schulterhöhe: Zumindest ein Stück weit mehr Klarheit in der Frage: „Hand oder nicht Hand?“ soll die neue Regel bringen. Außerdem ist künftig nicht mehr entscheidend, ob ein absichtliches Handspiel vorliegt oder nicht. Die Auswirkung ist entscheidend: Prallt der Ball an Hand oder Arm und flackert ins Tor, gibt der Unparteiische den Treffer nicht.

    Nicht über Schulterhöhe: Zumindest ein Stück weit mehr Klarheit in der Frage: „Hand oder nicht Hand?“ soll die neue Regel bringen. Außerdem ist künftig nicht mehr entscheidend, ob ein absichtliches Handspiel vorliegt oder nicht. Die Auswirkung ist entscheidend: Prallt der Ball an Hand oder Arm und flackert ins Tor, gibt der Unparteiische den Treffer nicht.

    Foto: Jan Woitas/ZB/dpa
  • Vorsicht Rot: Nicht nur Fußballer, sondern auch Trainer und Vereinsoffizielle sollen künftig die Rote und Gelbe Karte gezeigt bekommen können. Eine Neuerung mit Symbolcharakter: Gelb entspricht der bisherigen mündlichen Verwarnung, bei Rot geht’s auf die Tribüne.

    Vorsicht Rot: Nicht nur Fußballer, sondern auch Trainer und Vereinsoffizielle sollen künftig die Rote und Gelbe Karte gezeigt bekommen können. Eine Neuerung mit Symbolcharakter: Gelb entspricht der bisherigen mündlichen Verwarnung, bei Rot geht’s auf die Tribüne.

    Montage: swp, Foto: Tom Grill/Getty Images
  • Abstand bitte: Künftig sollen Spieler der angreifenden Mannschaft einen Meter Abstand zur Mauer halten, die beim Freistoß gestellt wird. Für die Schiedsrichter ein „Unruheherd“ weniger.

    Abstand bitte: Künftig sollen Spieler der angreifenden Mannschaft einen Meter Abstand zur Mauer halten, die beim Freistoß gestellt wird. Für die Schiedsrichter ein „Unruheherd“ weniger.

    Montage: swp, Fotos: simonkr/Getty, Peter Steffen/dpa
  • „Es ist ein Schritt in Richtung Klarheit für den Zuschauer“, sagt der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Knut Kircher aus Rottenburg zu den Regeländerungen. Beim Thema Handspiel spricht er von einem „kleinen Mosaik-Steinchen.“ Der 50-Jährige sagt: „Wer mehr erwartet hat, wird in diesem Punk vielleicht enttäuscht.“

    „Es ist ein Schritt in Richtung Klarheit für den Zuschauer“, sagt der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Knut Kircher aus Rottenburg zu den Regeländerungen. Beim Thema Handspiel spricht er von einem „kleinen Mosaik-Steinchen.“ Der 50-Jährige sagt: „Wer mehr erwartet hat, wird in diesem Punk vielleicht enttäuscht.“

    Eibner/Langer
1 / 4