Netzreaktionen zum Fall Balogun: Herr Infantino, wie war das mit dem russischen Linienrichter von 1966?

Darüber sollte man jetzt auch nochmal reden: England schießt 1966 das angebliche 3:2 gegen Deutschland.
dpa- Online-Debatte über Balogun: Fifa setzt Sperre aus, Reaktionen fallen heftig aus.
- Viele Nutzer wittern Druck von oben – Kritik an Infantino und am VAR häuft sich.
- Einige fordern Belgiens Nichtantritt, andere sehen „Transparenz“ im offenen Fehlverhalten.
- USA-Fans sprechen von Korrektur einer Fehlentscheidung, internationale Entrüstung dominiert.
- In England Freude: Quansah wäre fürs mögliche USA-Viertelfinale spielberechtigt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Aussetzung der Sperre für US-Angreifer Folarin Balogun wird auch in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert. Soll Belgien gar nicht erst antreten? Werden die USA jetzt dank Donald Trump verdientester Weltmeister aller Zeiten? Oder sollte Balogun einfach selbst verzichten, um das Fairplay wieder herzustellen. Wie immer ist sich das Netz nicht ganz einig.
International ist die Entrüstung groß. Nur wenige User, vor allem jene aus den USA, finden, dass die Fifa einfach nur eine Fehlentscheidung korrigiert hat.
Die meisten sehen es eher grundsätzlich. Welcher Schiedsrichter würde es jetzt noch wagen, Infantino entgegenzutreten, fragt ein User aus den Niederlanden. Die Rücknahme der Sperre mache sämtliche Entscheidungen von Schiedsrichtern und VAR bei der Weltmeisterschaft zu Lachnummern. Am besten wäre es, Belgien würde gar nicht erst antreten. Dazu zeigt ein Bild eine ganz neue Form des Fifa-Friedenspreises: als Hundehaufen. Vielleicht ein Anti-Korruptions-Award, den der Führer der freien Welt so sehr verdient hat?
So sieht es dieser Fan aus Italien: „Trump befiehlt, Infantino gehorcht.“ Dies sei nichts anderes als das Ende des Fußball und das Ende des Sports überhaupt.
Einer kennt sogar schon die nächste logische Entscheidung. Die Fifa habe für das nächste Spiel von Balogun jetzt den Schiedsrichter benannt. Auf einem KI-Bild ist Donald Trump höchstpersönlich im gelben Schiedsrichter-Outfit und mit Pfeife zu sehen.
Was kommt noch? Werden die USA jetzt dank der Protektion aus dem Weißen Haus auch erstmals Weltmeister? Mancher will darauf schon sein Allerkostbarstes verwetten.
Es gibt aber auch Kommentatoren, die dem Fall etwas positives abgewinnen können. Die Fifa sei zu einem Vorbild für Transparenz geworden. „Während früher in irgendwelchen dunklen Hinterzimmern gemauschelt wurde, wird heute offen und ehrlich vor aller Augen beschissen.“
War das frühe Ausscheiden der deutschen Kicker am Ende sogar ein besonders mutiges Statement gegen Korruption? Auch diese Vermutung gibt es.
In England freuen sie sich natürlich. Im Achtelfinalspiel gegen Mexiko hat auch Verteidiger Jarell Quansah eine rote Karte bekommen. Der steht nun natürlich für ein mögliches Viertelfinale gegen die USA bereit. Gleiches Recht für alle.
Allerdings könnte sich das rächen. Mancher findet nämlich, dass es jetzt Zeit wäre, dass endlich auch Bundeskanzler Friedrich Merz zum Hörer greift: „Hallo, Herr Infantino. Ich würde gerne mit Ihnen über einen russischen Linienrichter von 1966 reden.“
Man darf gespannt sein, welche Aufreger die Weltmeisterschaft noch liefern wird.
