Fußball-Bundesliga
: Das Wunder bleibt aus: Heidenheim steigt ab

Das Schmidt-Team muss den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Im letzten Saisonspiel verlor der FCH gegen Mainz 05 im eigenen Stadion.
Von
sid
Heidenheim
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1. FC Heidenheim - FSV Mainz 05: 16.05.2026, Baden-Württemberg, Heidenheim: Fußball, Männer: Bundesliga, 1. FC Heidenheim - FSV Mainz 05,34. Spieltag, Voith-Arena. Trainer Frank Schmidt (1. FC Heidenheim 1846) reagiert enttäuscht. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++

Muss mit seiner Mannschaft runter in Liga zwei: Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim.

Jan-Philipp Strobel/dpa
  • Heidenheim steigt nach einer 0:2-Heimniederlage gegen Mainz 05 aus der Bundesliga ab.
  • Tietz traf früh zum 0:1, Amiri erhöhte vor der Pause – Mainz trat ohne Geschenke auf.
  • Der FCH hatte nach zwölf Punkten aus sieben Spielen Hoffnung, doch es reichte nicht.
  • Schmidt bleibt Trainer und erfüllt seinen Vertrag bis 2027 – dann im 20. Jahr beim Klub.
  • Heidenheim vergab Großchancen: Pieringer traf die Latte, Schöppner köpfte später ebenfalls an die Latte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der 1. FC Heidenheim ist aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt verlor zum Saisonabschluss gegen den FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:2) und ist nach drei Jahren wieder zweitklassig. Philipp Tietz brachte den FSV, für den es tabellarisch um nichts mehr ging, bereits in der 7. Minute in Führung. Nadiem Amiri erhöhte für das Team von Urs Fischer (43. Minute).

Heidenheim hatte nach zuletzt zwölf Zählern aus sieben Spielen wieder Hoffnung im engen Abstiegskampf geschöpft. Doch letztlich reichte es nicht. Klar ist, dass Schmidt seinen Vertrag bis 2027 erfüllen und auch in der kommenden Saison Coach beim FCH sein wird – dann im 20. Jahr. Nach Sensationsplatz acht in der Premierensaison hatte sich der kleine Klub von der Ostalb im vergangenen Jahr in der Relegation noch gerettet.

Schöppner an die Latte

Angesichts des jüngsten Aufwärtstrends war Schmidt vor dem Showdown bemüht, etwas Druck rauszunehmen. „Wir können nur gewinnen. Wir können nichts mehr verlieren“, sagte er vor dem Anpfiff und forderte „eine leidenschaftliche Leistung“.

Doch zunächst bestimmten die Gäste das Geschehen. Mainz-Coach Fischer hatte vor der Partie deutlich gemacht, dass es „keine Geschenke gibt. Wir sind nicht verantwortlich für die Situation der anderen.“ Entsprechend traten die Mainzer auch auf. Die Führung begünstigte allerdings die schläfrige FCH-Defensive, die Kacper Potulski gewähren ließ. Dessen Flanke musste Tietz nur noch über die Linie drücken. Der FSV-Angreifer hatte kurz darauf sogar die große Chance zum 2:0.

Heidenheim benötigte nach dem frühen Schock eine gewisse Zeit, um sich zu sammeln. Arijon Ibrahimović (14.) verfehlte knapp das Ziel. Zudem parierte Daniel Batz einen Schuss von Eren Dinkci (23.). Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte jedoch Marvin Pieringer, der nur die Latte traf (29.).

Das spielerisch überlegene Mainz blieb jedoch stets gefährlich: Amiri hatte erst Pech bei einem Pfostentreffer (35.), ehe er nach Vorlage von Tietz die FCH-Abwehr und Batz lässig ausspielte und traf.

Der Nationalspieler hatte auch nach dem Wechsel bei einem Schuss ans Außennetz die erste Chance. Heidenheim riskierte nun mehr. Jan Schöppner köpfte an die Latte (51.). Viel mehr kam dann aber lange nicht. Mainz hätte sogar einige Male erhöhen können.