Elf Spiele Sperre
: Spieler in Mexiko blendet Gegner mit Laserpointer

Skandal im mexikanischen Fußball: Torwart Guzmán hatte von einer Loge im Stadion aus gegnerische Spieler mit einem Laserpointer geblendet  - und erhält eine saftige Strafe.
Von
Philipp Staedele
Mexiko-Stadt
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Torhüter Nahuel Guzmán: ARCHIV - 28.09.2023, USA, Los Angeles: Fußball, Campeones Cup, Finale, Los Angeles FC - Tigres UANL im BMO Stadium. Tigres-Torhüter Nahuel Guzmán hält einen Elfmeter von Los Angeles FC-Mittelfeldspieler  Hollingshead. (zu dpa: «Torhüter in Mexiko wegen Laser-Skandals für elf Spiele gesperrt») Foto: Ryan Sun/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Torhüter Nahuel Guzmán: Wegen des Laser-Skandals wurde der Torhüter für elf Spiele gesperrt.

Ryan Sun/AP/dpa

Der mexikanische Fußballverband spricht von einer "beispiellosen Strafe". Torwart Nahuel Guzmán ist laut Nachrichtenagentur dpa in der mexikanischen Liga für elf Spiele gesperrt worden, weil er während eines Spiels einen Laserpointer auf Gegenspieler gerichtet hatte.

Guzmán: Elf Spiele Sperre wegen Laser-Attacke

Die Disziplinarkommission des mexikanischen Verbands verhängte gegen den Argentinier vom Erstligisten Tigres am Donnerstagabend (Ortszeit) zudem eine Geldstrafe und ordnete gemeinnützige Arbeit an. Der Verband sprach von einer „beispiellosen Strafe“.

Guzmán, der sich derzeit von einer Verletzung erholt, hatte am vorigen Samstag im Derby gegen Monterrey von einer Loge im Stadion aus mit dem Laserpointer vor allem auf den gegnerischen Torhüter gezielt. Die Partie endete 3:3.

Auch der Club Tigres wurde mit einer Geldstrafe in ungenannter Höhe belegt. Der 38 Jahre alte Guzmán werde im Rahmen eines Programms für Friedenskultur in Schulen Gemeinschaftsarbeit leisten, hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Außerdem werde er von der Abteilung für Sportpsychologie des Vereins betreut. Guzmán hatte sich nach dem Vorfall auf der Online-Plattform X, vormals Twitter, für sein Verhalten entschuldigt.