DFB-Team
: Kroos-Rückkehr hat Konsequenzen für Kimmich

Toni Kroos kehrt in die deutsche Fußballnationalmannschaft zurück. Das Comeback hat auch Folgen für Joshua Kimmich, so Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Von
Florian Huth
München
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Das Comeback von Toni Kroos bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat viele überrascht.

Frank Augstein/dpa

Toni Kroos is back! Der Mittelfeldstratege von Real Madrid kehrt in die deutsche Fußballnationalmannschaft zurück. Bundestrainer Julian Nagelsmann erwartet keine Widerstände aus dem Kreis des DFB-Teams. Er kündigt aber Änderungen an.

Positives Feedback auf Kroos-Comeback

Toni Kroos feiert nach knapp drei Jahren sein Comeback im Trikot der Nationalmannschaft. „Ich habe mit vielen Spielern vorab telefoniert und genau zugehört, ob da einer ein Problem mit Kroos haben könnte. Im Gegenteil! Alle waren sehr positiv“, sagte der 36-Jährige im Interview dem „Spiegel“.

Kimmich ist „ein Diener für sein Land“

Diese Haltung sehe er auch bei Bayern Münchens Joshua Kimmich, der wie Kroos seine Lieblingsposition im Mittelfeld hat. Der 29 Jahre alte Kimmich hätte auch ohne die Rückkehr des fünf Jahre älteren Profis von Real Madrid als Rechtsverteidiger agiert, sagte Nagelsmann. „Bei der Nationalmannschaft muss man sich unterordnen. Da ist man ein Diener für sein Land. Kimmich ist das.“

Joshua Kimmich bekommt nach der Rückkehr von Toni Kroos einen weiteren Konkurrenten auf der Sechserposition.

Swen Pförtner/dpa

Kroos schon gegen Frankreich und Niederlande wieder dabei

Nach 106 Länderspielen war Kroos 2021 nach dem Achtelfinal-Aus gegen England bei der EM aus dem Nationalteam zurückgetreten. Nun will er schon bei den Länderspielen in Frankreich und gegen die Niederlande im März wieder für die DFB-Auswahl auflaufen - und dann auch bei der Europameisterschaft im eigenen Land, die für das Nagelsmann-Team am 14. Juni in München gegen Schottland beginnt.

Kroos für Nagelsmann ein „Verbindungsspieler“

„Er wird als Verbindungsspieler im Mittelfeld perfekt in das Team passen, das wir im Kopf haben. Er wird uns guttun mit seiner Erfahrung und Routine“, sagte der Bundestrainer. „Toni hat einen sehr klaren Blick auf den Zustand unserer Nationalmannschaft. Mit jedem weiteren Gespräch habe ich bei ihm eine zunehmend größere Begeisterung dafür gespürt, trotz seines eigentlichen Rücktritts doch bei der Heim-EM dabei zu sein und uns zu unterstützen.“