Champions–League–Finale
: Borussia Dortmund verliert gegen den spanischen Meister Real Madrid

Borussia Dortmund startet gut in das große Champions-League-Finale gegen Real Madrid. Aber der BVB trifft das Tor nicht - die Strafe folgt in der zweiten Halbzeit. Bei den Fans fließen Tränen.
Von
dpa
London
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Borussia Dortmund — Real Madrid: 01.06.2024, Großbritannien, London: Fußball: Champions League, Borussia Dortmund - Real Madrid, K.o.-Runde, Finale im Wembley Stadion, Dortmunds Niclas Füllkrug und Sebastien Haller (r) reagieren nach dem Spiel. Foto: Tom Weller/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dortmunds Traum vom Titel geplatzt.

Tom Weller/dpa

Der große Champions-League-Traum von Borussia Dortmund ist auf bittere Weise geplatzt. Trotz starker Leistung und bester Chancen verlor der Fußball-Bundesligist am Samstagabend das Finale gegen den großen Favoriten und jetzt 15-maligen Königsklassen-Sieger Real Madrid mit 0:2 (0:0). Vor 86 212 Zuschauern im Londoner Wembleystadion hätte der BVB mehrfach in Führung gehen müssen. Die Tore für ein lange Zeit enttäuschendes Madrid erzielten Daniel Carvajal (74. Minute) und Vinícius Júnior (83.).

Letztes Spiel für Toni Kroos

Reals deutscher Nationalspieler Toni Kroos gewann in seinem letzten Spiel für den spanischen Meister vor dem Karriereende nach der EM zum sechsten Mal die Champions League und gehört nun zu den fünf Rekordsiegern des wichtigsten europäischen Vereinstitels. Kurz vor Schluss wurde der 34-Jährige unter lautstarkem Jubel der Real-Fans ausgewechselt (86.). Marco Reus verabschiedete sich in seiner letzten BVB-Partie dagegen ohne den größten Triumph von Borussia Dortmund.

Starker Dortmunder Beginn

Die weit über 30 000 BVB-Fans im Stadion hatten ihre Spieler mit einer eindrucksvollen Choreographie empfangen. Daheim in Dortmund verfolgten Tausende Menschen den vorläufigen Höhepunkt des deutschen Fußball-Sommers beim Public Viewing. Und in der ersten halben Stunde schien der Außenseiter tatsächlich ganz nah dran, etwas „Großartiges“ zu leisten, wie Trainer Edin Terzic vor der Partie erhofft hatte.

Nach einer kurzzeitigen Unterbrechung gleich nach dem Anpfiff wegen mehrerer Flitzer, die erstaunlicherweise sekundenlang von den Ordnern ungestört über den heiligen Londoner Rasen eilen durften, war Dortmund klar besser. Terzic sprang immer wieder von seinem roten Trainerstuhl auf und trieb sein Team in die Offensive.