2. Fußball-Bundesliga
: Medizinischer Notfall bei Zweitliga-Spiel in Düsseldorf

Beim Zweitliga-Spiel Düsseldorf gegen Magdeburg gibt es einen medizinischen Notfall auf den Rängen. Die Fans einigen sich, die Unterstützung zunächst einzustellen.
Von
dpa
Düsseldorf
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Fußball: 2. Bundesliga, Fortuna Düsseldorf - 1. FC Magdeburg, 13. Spieltag, Merkur Spiel-Arena. Christian Rasmussen (Fortuna Düsseldorf, l) und Mateusz Żukowski (1. FC Magdeburg) kämpfen um den Ball.

Anke Waelischmiller/dpa
  • Medizinischer Notfall bei Düsseldorf-Magdeburg-Spiel; Zuschauer ins Krankenhaus gebracht.
  • Fans stellen Support ein, bis Zustand des Betroffenen stabil ist.
  • Situation führte zu Stille nach Anpfiff für zwölf Minuten im Stadion.
  • Proteste in anderen Stadien gegen geplante Sicherheitsmaßnahmen der Politik.
  • Vorjahr: Spiel überschattet von Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei der Zweitliga-Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Magdeburg ist es zu einem medizinischen Notfalleinsatz auf den Rängen gekommen. Darüber informierte die Fortuna kurz vor Anpfiff der Partie. „Der betroffene Fan ist nach der Erstversorgung nun auf dem Weg ins Krankenhaus“, teilte der Club durch.

Fans warten auf Nachricht über Betroffenen

Anders als in anderen Fußballstadien blieb es damit auch nach Ablauf der ersten zwölf Minuten still. „Der Zuschauer wurde in einem kritischen Zustand ins Krankenhaus abtransportiert. Beide Fanlager haben sich darauf geeinigt, den Support erst wieder aufzunehmen, wenn die Person stabil ist“, schrieb Fortuna bei X. 

In den weiteren Stadien haben Fans an diesem Wochenende gegen die geplanten Sicherheitsmaßnahmen der Politik in deutschen Stadien protestiert.

In der Vorsaison war die Zweitliga-Partie zwischen Düsseldorf und Magdeburg komplett in den Hintergrund geraten, weil an jenem Abend der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg passierte. Im vergangenen Dezember starben bei der Attacke ein Neunjähriger und fünf Frauen, mehr als 300 weitere Menschen wurden verletzt.