Fa. Lechler Campus Einweihung
: Campus mit Restaurant und Weinbergblick

AnzeigeUnternehmenskultur mit Kommunikation, Gastronomie und Erholung: Die Lechler GmbH in Metzingen hat den Norden ihres Werksgeländes nahe der Ulmer Straße neugestaltet. Von Jürgen Herdin
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung
  • Blumig bunt und einladend: So sitzt es sich im neuen NOSH Restaurant auf dem Lechler-Campus.

    Blumig bunt und einladend: So sitzt es sich im neuen NOSH Restaurant auf dem Lechler-Campus.

    Jürgen Herdin
  • Mit Blick auf die Metzinger Weinberge: der neue Campus der Lechler GmbH mit dem Außenbereich des NOSH Restaurants (links). Innen ist es blumig bunt und einladend (rechts).⇥Fotos: Jürgen Herdin

    Mit Blick auf die Metzinger Weinberge: der neue Campus der Lechler GmbH mit dem Außenbereich des NOSH Restaurants (links). Innen ist es blumig bunt und einladend (rechts).⇥Fotos: Jürgen Herdin

    Jürgen Herdin
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Die Lechler GmbH in Metzingen hat mit der Eröffnung ihres neuen Campus die umfassende Neuordnung des nördlichen Betriebsgeländes in Metzingen abgeschlossen. Entstanden ist ein modernes und architektonisch geschlossenes Ensemble, das Verwaltung, Kommunikation, Gastronomie und Erholung miteinander verbindet. Der Lechler Campus bietet nicht nur zukunftsfähige Arbeitsplätze, sondern bildet zugleich einen einladenden neuen Auftakt für den traditionsreichen Unternehmensstandort.

Den Ausgangspunkt für die Neugestaltung bildete das 2021 eingeweihte Logistikzentrum auf dem südlichen Betriebsgelände. Durch die Verlagerung der Logistik wurden auf dem nördlichen Areal Lechlers mehrere Flächen und Gebäude frei. Damit eröffnete sich die Chance, die historisch gewachsene Struktur des Werksgeländes grundlegend neu zu ordnen. Bereits 2022 wurden erste Ideen für eine umfassende Campuslösung entwickelt.

Vom 2025 fertiggestellten Verwaltungsgebäude aus öffnet sich nun eine klare Wegeachse, die durch die neue Pforte in den Campus hineinführt und unmittelbar auf das neue NOSH Restaurant für die Mitarbeitenden samt des dortigen Lechler Conference Center zuläuft. Die in diesen Tagen komplett bepflanzte und großzügige Freianlage mit ihren rund 2100 Quadratmetern Fläche befindet sich zwischen dem Verwaltungsgebäude der Lecher GmbH und dem im August fertiggestellten NOSH Restaurant, wo sich darüber insgesamt vier Konferenzräume befinden.

Architektonisch orientiert sich der Campus an der bestehenden Materialität des Lechler-Technikums mit silbergrauen Metallfassaden, schwarzen Fensterprofilen und weißen Akzentbauteilen. Sie verbinden Neubauten und Bestandsgebäude zu einem einheitlichen Ensemble. Nach eingehenden Untersuchungen hatte sich gezeigt, dass die angestrebte funktionale und nachhaltige Neustrukturierung nur durch den schrittweisen Rückbau großer Teile der bestehenden Gebäude möglich war. Vom ehemaligen Logistikgebäude konnte die Tragstruktur jedoch erhalten bleiben – und wurde behutsam in den Umbau integriert.

Besonderes Augenmerk lag auf Nachhaltigkeit und Mobilität. Der Mitarbeiterparkplatz bietet Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie einen Bike-Hub mit Ladeinfrastruktur für E‑Bikes. Die Freianlagen, ebenfalls mit Blick auf die Metzinger Weinberge, übernehmen zugleich wichtige ökologische Funktionen: Regenwasser wird zurückgehalten, zwischengespeichert und der Überschuss zeitverzögert in die Erms abgegeben.

„Einen wesentlichen Anteil am Gelingen des Projekts hatte die partnerschaftliche, vertrauensvolle und konsequent lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Planungsteam und ausführendem Unternehmen“, unterstreicht Architekt Johannes Weippert von Hank + Hirth Architekten aus Eningen.

Aufseiten Lechlers wirkte Maxim Weinmann maßgeblich an der Auswahl der Möbel und der Gestaltung der Innenräume mit. Im Unternehmen leitet er die Bereiche Logistik und Qualitätssicherung. Die bauliche Innenraumgestaltung und Möblierung übernahm die Firma Pahl, Büro & Objekt aus Stuttgart. Für die Gestaltung der Außenanlagen zeichnete FP Sigmund aus Grafenberg verantwortlich. Sowohl beim Neubau der Hauptverwaltung als auch beim Umbau des ehemaligen Logistikgebäudes mit Betriebsrestaurant und Konferenzbereichen ging FK –-Systembau aus den Ausschreibungen als Generalunternehmer hervor. Beide Bauvorhaben wurden schlüsselfertig realisiert.

Das Restaurant übrigens erhielt den Namen „NOSH“ nicht ohne Grund. Da müssen auch Anglophile erst nachschlagen – indes: Das Wort kommt vom Jiddischen „nashn“. Amerikanisches Englisch machte daraus „to nosh“, das Verb für etwas „naschen“. Doch gibt es neben Snacks im neuen Betriebsrestaurant samt Conference Center freilich auch abwechslungsreiche und gesunde Menüs.

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