Hobby Sport Bewegung: Kultur macht stark

Erfahrungen mit der Kultur machen Kinder selbstbewusst.⇥⇥Foto: Chr. Schwier - stock.adobe.
Christian Schwier - stock.adobe.Fast ein Drittel aller Kinder und Jugendliche in Deutschland wächst in schwierigen Situationen auf. Geringes Einkommen oder mangelhafte Bildung schränken die Zukunftschancen vieler Kinder bereits sehr früh ein. Abhilfe soll das Projekt „Kultur macht stark“ unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend schaffen. Jüngst haben sich die Regierungsfraktionen im Bundestag für die Fortsetzung von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ausgesprochen. „Das Programm kann über 2027 hinaus weitergehen“, sagte Michael Hose (CDU). „Wir als Union stehen zu diesem Programm und wir werden uns in den Haushaltsberatungen für eine verlässliche Finanzierung einsetzen.“ Martin Rabanus (SPD), Vorsitzender des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), machte deutlich, warum „Kultur macht stark“ so wichtig ist.
Im Vorfeld der Debatte hatte sich der DVV gemeinsam mit den weiteren Programmpartnern von „Kultur macht stark“ im Bundestag mit Abgeordneten über die Zukunft des Programms ausgetauscht.
Verlässliches Angebot ist entscheidend
Die Mitglieder des DVVs und die Abgeordneten waren sich einig, dass Bildungschancen in Deutschland nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhängen würden. Gerade dort, wo Kinder und Jugendliche besondere Unterstützung brauchen, sei ein verlässliches Bildungsangebot entscheidend. Schließlich leiste die außerschulische kulturelle Bildung einen bedeutenden Beitrag, in dem sie Räume für Kreativität, schafft, die Erfahrung von Selbstwirksamkeit stärkt und soziale Kompetenzen fördert. Das helfe Kindern und Jugendlichen, insbesondere an den entscheidenden Übergängen ihres Bildungswegs. Bundesweite Programmpartner des Projekts bringen ihre fachliche Expertise aus unterschiedlichen Kulturbereichen ein und unterstützen die lokalen Bildungsbündnisse bei der Planung und Umsetzung qualitativ hochwertiger Angebote. Dass dieses Fördermodell wirkt, bestätigt auch die wissenschaftliche Evaluation des Bundesprogramms. Viele Einrichtungen erreichen durch das Programm erstmals gezielt Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen. Bereits heute übersteigt die Nachfrage nach Projektförderungen die verfügbaren Mittel deutlich. In der nächsten Förderphase soll „Kultur macht stark“ bedarfsgerecht ausgestattet werden. ⇥pm

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