#AMSTART - Beruf & Zukunft
: Wertvolle Bildung

AnzeigeWissen und Bildung wichtig: für den sicheren Arbeitsplatz und für die Karriere. Von Andreas Brücken
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Redaktion Sonderthemen
Sonderveröffentlichung

Wer sich für seine Weiterbildung engagiert, zeigt Interesse an seiner Tätigkeit und ebnet seinen Karriereweg. ⇥Foto:adobe stock

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Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche hat, seine Aufgaben routiniert erledigt und sich im Job gut etabliert hat, darf sich seinem Wert für den Arbeitgeber sicher sein.

Doch nicht immer ist die langjährige Erfahrung und Betriebszugehörigkeit eine Garantie für einen sicheren Job. Denn nichts ist so stetig wie der Wandel und für die Herausforderungen am Arbeitsplatz gilt diese alte Volksweisheit auch. In einer sich ständig verändernden Arbeitswelt ist es wichtig, mit den neuesten Trends und Technologien Schritt zu halten. Weiterbildungen und Qualifizierungen kosten zwar viel Stress, Arbeit und Geld, doch lohnt sich der Schritt oft für den Beschäftigten und den Chef. Denn angesichts des ständig verschärften Fachkräftemangels sind qualifizierte Mitarbeiter zunehmend auf dem Arbeitsmarkt begehrt. Denn nach einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit richten sich rund 80 Prozent der gemeldeten Stellen an Fachleute, während auf eine Hilfskraftstelle etwa neun Bewerber kommen. Auch wer seinen Arbeitgeber nicht wechseln will, hat mit einer Qualifizierung oder Weiterbildung möglicherweise schon den ersten Schritt auf seiner persönlichen Karriereleiter vorbereitet.

Wer also seinen Traumjob endlich ergattern möchte, kommt am Thema Weiterbildung kaum vorbei. Das Marktforschungsinstitut Forsa hat in einer Umfrage interessante Zusammenhänge zwischen Bewerbenden und deren Weiterbildung gefunden: Unabhängig von der Unternehmensgröße achtet über die Hälfte aller Personalchefs bei der Auswahl auf den Nachweis nebenberuflicher Weiterbildung.

Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen

Für nur 10 Prozent sind die Fortbildungen der eher unwichtig. Besonders Weiterbildungen im Fernunterricht kommen demnach beim Arbeitgeber sehr gut an. Die Qualität einer Weiterbildung hängt laut Forsa zum größten Teil der Personalchefs vorrangig davon ab, ob das erworbene Fachwissen zum Stellenprofil passt. Wichtig ist den Personalverantwortlichen außerdem, dass die Bewerber ihre Fortbildungen mit einem Abschluss belegen können - unabhängig davon, ob dieser privat oder staatlich, beziehungsweise öffentlich-rechtlich ist. Mehr als die Hälfte der Personalentscheider achtet allerdings darauf, ob das Institut, an dem der Abschluss erworben wurde, ihnen bekannt ist. Nicht zuletzt ermöglichen es Weiterbildungen und Qualifikationen, die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse zu verbessern, was nicht nur beruflich, sondern auch persönlich bereichernd sein kann. Das stärkt das Selbstvertrauen aufbauen um neue Herausforderungen meistern. Die Zahlen sprechen also für sich, dass eine Weiterbildung eine wichtige Investition in die Zukunft ist. Durch die Globalisierung wird es immer wichtiger, fachlich fit zu bleiben. Das sichert die Jobchancen und ein gutes Gehalt.

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