Wahlumfrage
: AfD stärkste Kraft – Was wäre, wenn jetzt gewählt würde?

Die AfD bleibt laut einer neuen Forsa-Umfrage mit unverändert 26 % stärkste Kraft – trotz teils rechtsextremer Einstufung. Das sind die Werte vom 4. November 2025.
Von
Florian Huth
Berlin
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Bundeskabinett: 05.11.2025, Berlin: Lars Klingbeil (l, SPD), Bundesminister der Finanzen, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzender, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nehmen an der Sitzung des Bundeskabinetts im Bundeskanzleramt teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Finanzminister Lars Klingbeil und Bundeskanzler Friedrich Merz können die aktuellen Umfragewerte nicht zufrieden stellen.

Kay Nietfeld/dpa

Laut einer neuen Forsa-Umfrage bleibt die AfD mit 26 % Spitzenreiter – trotz teilweiser Einstufung als rechtsextrem (Stand: 4. November 2025).

CDU/CSU in Forsa-Umfrage bei 26 Prozent

In einer neuen Forsa-Umfrage bleibt die AfD mit 26 Prozent stärkste Kraft. Die Partei, die in Teilen als rechtsextremistisch eingestuft wird, liegt damit unverändert vor der Union, die 24 Prozent erreicht und einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche verliert.

Auf dem dritten Platz folgt die SPD mit 14 Prozent (+1), gefolgt von den Grünen und der Linken, die jeweils unverändert bei 12 Prozent liegen. BSW und FDP würden mit jeweils drei Prozent an der Fünfprozenthürde scheitern, sollte am kommenden Sonntag Bundestagswahl sein.

Für die Umfrage befragte das Institut im Auftrag von RTL und ntv vom 28. Oktober bis 3. November insgesamt 2.500 Menschen.

Die Umfragewerte am 4. November 2025 im Überblick

  • AfD 26 Prozent
  • CDU/CSU 24 Prozent
  • SPD 14 Prozent
  • Linkspartei 12 Prozent
  • Grüne 12 Prozent
  • BSW 3 Prozent
  • FDP 3 Prozent

Union in Insa-Umfrage gleichauf mit AfD

Eine aktuelle Insa-Umfrage vom 3. November 2025 für die „Bild“ zeigt ein anderes Bild: Hier liegt die Union mit 25,5 Prozent nun wieder gleichauf mit der AfD, die leicht auf 25,5 Prozent fällt (-0,5).

Die SPD bleibt unverändert bei 15 Prozent, sodass die Regierungskoalition aus Union und SPD erstmals seit Ende September wieder über 40 Prozent kommt. Die Grünen erreichen unverändert 11 Prozent, die Linke verliert einen halben Punkt und liegt ebenfalls bei 11 Prozent. Auch hier scheitern das BSW mit 4 Prozent und die FDP mit 3 Prozent an der Fünfprozenthürde.

Für diese Umfrage wurden vom 30. Oktober bis 3. November insgesamt 2.002 Bürgerinnen und Bürger befragt.