SWP+SWP+SPD-Führung
: Das Esken-Problem oder sozialdemokratische Realitätsverweigerung

Nach einer Wahlniederlage stellt sich die Frage nach den Verantwortlichen. Es sieht so aus, als ob viele SPD-Finger gerade auf Saskia Esken zeigen. Ist das fair?
Kommentar von
André Bochow
Berlin
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Dialogkonferenz zum SPD-Mitgliedervotum: 14.04.2025, Niedersachsen, Hannover: Matthias Miersch (l-r), SPD-Generalsekretär, Hubertus Heil (SPD), geschäftsführender Bundesminister für Arbeit und Soziales, Lars Klingbeil, SPD-Fraktions- und Bundesvorsitzender, Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Boris Pistorius (SPD), geschäftsführender Verteidigungsminister, und Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende, stellen sich bei einer Dialogkonferenz zum Start des SPD-Mitgliedervotums einer Frage aus dem Publikum. Die SPD-Spitze stimmt auf der Konferenz die Parteimitglieder auf die Abstimmung über den Koalitionsvertrag mit der Union ein. Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wahlniederlage? Jetzt geht es wieder ums Regieren und um die Postenverteilung. Die SPD-Führung lässt angesichts von 16,4 Prozent bei der Bundestagswahl kaum Demut erkennen. Vielleicht muss Saskia Esken den Parteivorsitz abgeben. Aber vermutlich wird sie dafür entschädigt.

Moritz Frankenberg/dpa