Plenarsitzung im Bundestag
: Debatte über erleichterten Wolfs-Abschuss

Nach der kurzen Weihnachtspause nimmt der Bundestag seine Arbeit wieder auf. In der ersten Plenarsitzung des Jahres geht es um den Wolf und einen vermutlich linksextremen Brandanschlag.
Von
dpa
Berlin
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Plenardebatte im Deutschen Bundestag (zu dpa: «Debatte über erleichterten Wolfs-Abschuss»)

Kay Nietfeld/dpa
  • Bundestag debattiert am 14.1.2026 über erleichterten Wolfsabschuss durch Aufnahme ins Jagdrecht.
  • CDU/CSU und SPD wollen Problemwölfe einfacher töten lassen, Tierschützer lehnen dies strikt ab.
  • Innenminister Dobrindt (CSU) und Entwicklungsministerin Alabali-Radovan (SPD) stellen sich Fragen.
  • Grüne kritisieren Dobrindts Fokus auf Migration, während sein Etat wächst und SPD-Budget schrumpft.
  • AfD thematisiert mutmaßlich linksextremen Anschlag auf Berliner Stromnetz mit großen Stromausfällen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Bundestag debattiert am Mittwoch (14.1.2026) in erster Lesung über die Regierungspläne für einen erleichterten Abschuss von Wölfen. CDU/CSU und SPD wollen den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen, damit sogenannte Problemwölfe einfacher getötet werden können - etwa wenn sie Zäune überwunden und Schafe getötet haben. Während Weidetierhalter das Vorhaben unterstützen, sind Tierschützer strikt dagegen.

Eröffnet wird die erste Bundestagssitzung des Jahres mit der regelmäßig stattfindenden Regierungsbefragung. Diesmal stellen sich Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) den Fragen der Abgeordneten. Während die SPD-Politikerin mit einem geschrumpften Budget auskommen muss, wächst Dobrindts Etat. Die Grünen werfen dem CSU-Politiker vor, sich zu stark auf Migrationsfragen zu fokussieren, zulasten der inneren Sicherheit.

In einer von der AfD beantragten Aktuellen Stunde geht es außerdem um den Anschlag auf das Berliner Stromnetz. Mutmaßlich linksextremistische Täter hatten am 3. Januar im Südwesten der Hauptstadt Starkstromleitungen angezündet. Zehntausende Haushalte blieben daraufhin tagelang ohne Strom.