Parteien: Mitglieder-Zuwachs bei der Linken nach Wagenknecht-Austritt

Sarah Wagenknecht ist nicht mehr Teil von "Die Linke". Das beschert der Partei eine Mitgliederzuwachs.
dpa- Die Linke verzeichnet nach Wagenknechts Austritt 13.350 neue Mitglieder, während 7.458 austraten.
- Seit dem Ende der Ampel-Koalition gewann die Partei 4.238 neue Mitglieder bei nur 109 Austritten.
- Parteichef Jan van Aken führt den Zuwachs auf soziale Ungerechtigkeit und das Erstarken der Rechten zurück.
- Parteichefin Ines Schwerdtner sieht darin einen "Vitalitätsschub" für die anstehenden Neuwahlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Linke verzeichnet nach Informationen der „Welt“ vor dem Hintergrund des Parteiaustritts von Sahra Wagenknecht einen Zuwachs an Neumitgliedern. „Offenbar war die Trennung von der BSW-Truppe für viele der richtige Zeitpunkt, in die Linke einzutreten“, sagte der Parteivorsitzende Jan van Aken der Zeitung.
Demnach habe die Partei seit Oktober 2023 insgesamt 13.350 neue Mitglieder registriert, im Gegenzug seien 7.458 ausgetreten. Im Herbst vergangenen Jahres verkündete Wagenknecht ihren Austritt und die Gründung des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) im Januar. Auch das Aus der Ampel-Koalition macht sich bemerkbar. Den Angaben zufolge konnte die Partei seit dem Bruch der Bundesregierung 4.238 neue Mitglieder gewinnen, während nur 109 Austritte verzeichnet wurden.
Nach Parteiangaben gehören der Linken derzeit etwa 55.800 Mitglieder an. Im vergangenen Monat sprach die Partei noch von rund 52.600 Mitgliedern. Van Aken erklärt sich das Plus laut „Welt“ auch mit „der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit und dem Erstarken der Rechten“. Parteichefin Ines Schwerdtner spricht von einem „Vitalitätsschub“ für die Partei vor der anstehenden Neuwahl.