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: Deutschland, die Türkei und eine eigentümliche Abschiebeoffensive

Seit längerer Zeit stehen Menschen aus der Türkei an dritter Stelle in der Asylbewerberstatistik. Das war noch vor neun Jahren ganz anders. Und jetzt sollen pro Woche hunderte Ausreisepflichtige in die Türkei abgeschoben werden. Doch in Ankara wird dementiert, dass es eine Vereinbarung gibt.
Von
André Bochow
Berlin
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Kanzler Scholz in New York: 23.09.2024, USA, New York: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), steht neben Recep Tayyip Erdogan (r), Präsident der Türkei, bei einem bilateralen Treffen vor Beginn der 79. Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Zu dem größtem diplomatischen Treffen des Jahres über knapp eine Woche werden am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York mehr als 130 Staats- und Regierungschefs erwartet. Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Abschiebegespräche? Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am 23. September in New York mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vor Beginn der 79. Generaldebatte der UN-Vollversammlung getroffen. Erdogan bestreitet, dass dabei Abschiebungen in die Türkei vereinbart wurden.

Michael Kappeler/dpa