Merz immer unbeliebter: Umfrage: 78 Prozent wünschen sich neuen Bundeskanzler

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) genießt wenig Vertrauen in der Bevölkerung.
Michael Brandt/dpa- Umfrage: 78 Prozent halten Kanzler Friedrich Merz nicht für den richtigen Amtsinhaber.
- 14 Prozent sagen Ja, 8 Prozent machten keine Angabe – erhoben von Insa für „Bild“.
- Selbst Unionswähler lehnen mehrheitlich ab: 58 Prozent gegen ihn, 36 Prozent dafür.
- Trend laut Bericht negativ seit Mitte vergangenen Jahres, damals über 30 Prozent zufrieden.
- Zur AfD-Brandmauer: 46 Prozent halten sie für nicht zeitgemäß, 34 Prozent wollen sie beibehalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland hält Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach einer aktuellen Umfrage nicht mehr für den richtigen Mann im Amt. Insgesamt 78 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von „Bild“ verneinten die Frage „Ist Friedrich Merz (noch) der richtige Bundeskanzler?“. Nur 14 Prozent beantworteten sie mit Ja. 8 Prozent machten keine Angabe.
Unbeliebt auch bei Unionswählern
Selbst bei Wählern von CDU und CSU ist Merz unbeliebt: 58 Prozent der Unionswähler sprachen sich demnach gegen ihn aus, nur 36 Prozent für ihn.
Damit geht es für Merz dem Bericht zufolge seit Mitte vergangenen Jahres in der Tendenz bergab. Damals waren noch mehr als 30 Prozent der Befragten mit seiner Arbeit zufrieden.
Auch SPD-Co-Parteichef Lars Klingbeil kommt bei den Befragten nicht gut an, wenn auch besser als Merz. Auf die Frage „Ist Lars Klingbeil (noch) der richtige SPD-Parteivorsitzende?“ antworteten 51 Prozent mit Nein und 24 Prozent mit Ja. Allerdings machten hier 25 Prozent keine Angabe.
Viele lehnen die Brandmauer zur AfD ab
Im Umgang mit der AfD zeigten die Befragten wenig Verständnis für die sogenannte Brandmauer, also das Prinzip, wonach viele andere Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen. Fast jeder Zweite (46 Prozent) hält die Brandmauer nicht mehr für zeitgemäß, rund jeder Dritte (34 Prozent) hält hingegen daran fest. 20 Prozent machten keine Angabe.
