Kurztrip nach Brasilien: Merz reist zu Klimagipfel nach Brasilien

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht zum Airbus A350 der Luftwaffe auf dem militärischen Teil des Flughafens BER Berlin-Brandenburg für die Reise zur Weltklimakonferenz COP30 in Belem in Brasilien. Bei der Weltklimakonferenz COP30 treffen sich vom 10. bis zum 21. November in Belém im brasilianischen Amazonasgebiet Zehntausende Delegierte aus fast allen Ländern der Welt, um über die Eindämmung der sich zuspitzenden Klimakrise zu verhandeln.
Kay Nietfeld/dpa- Kanzler Friedrich Merz reist zur Klimakonferenz COP30 in Belém, Brasilien, für 21 Stunden.
- COP30 findet vom 10.–21. November 2023 mit Zehntausenden Delegierten aus fast 200 Ländern statt.
- Merz will mit der Reise Klimaschutz als zentrales Anliegen der Bundesregierung betonen.
- Treffen mit Brasiliens Präsident Lula, Macron, Starmer und weiteren Staatschefs geplant.
- Gipfeltreffen soll der UN-Klimakonferenz in der Amazonasstadt politischen Schub verleihen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Freitag in Brasilien an einem Gipfel vor der Weltklimakonferenz COP30 teilnehmen. Merz brach am frühen Donnerstagabend zu einem Kurzbesuch in Belém am Rande des Amazonas auf. Für einen Aufenthalt von 21 Stunden wird er insgesamt etwa genauso lange mit seinem Regierungsflieger unterwegs sein.
Merz will mit der Reise zeigen, dass Klimaschutz „ein zentrales Anliegen der Bundesregierung ist“ - bei Gewährleistung wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und Technologieoffenheit, wie es vor dem Abflug aus Regierungskreisen hieß.
Es ist die erste große UN-Konferenz, an der Merz teilnimmt. Der UN-Vollversammlung im September war er wegen der gleichzeitigen Haushaltsberatungen im Bundestag ferngeblieben. Am Rande des Gipfels wird der Kanzler zahlreiche bilaterale Gespräche führen, unter anderem mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva.
Auch Macron und Starmer dabei
Zu dem Treffen in der Millionenstadt Belém reisen Dutzende Staats- und Regierungschefs an, darunter der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer sowie die Spitzen der EU und der Vereinten Nationen.
Aus Sicht der brasilianischen Gastgeber soll das vorgezogene Gipfeltreffen der zweiwöchigen UN-Klimakonferenz einen Schub geben. Die COP30 mit Zehntausenden Teilnehmern aus rund 200 Staaten beginnt offiziell erst am Montag.
