Krieg in Gaza: Merz kündigt Luftbrücke für Hilfsgüter an

Gemeinsam mit Jordanien möchte Deutschland Hilfsgüter nach Gaza schicken.
JOHN MACDOUGALL/AFP- Deutschland und Jordanien planen eine Luftbrücke, um Hilfsgüter nach Gaza zu liefern.
- Ziel ist die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten für die Zivilbevölkerung.
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte die Aktion nach einer Sicherheitskabinett-Sitzung an.
- Die Maßnahme soll das Leid der Bevölkerung im Gazastreifen schnell lindern.
- Der Transport wird durch eine gemeinsame Initiative beider Länder organisiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Deutschland wird gemeinsam mit Jordanien eine Luftbrücke für humanitäre Hilfsgüter für den Gazastreifen einrichten. Das kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts der Bundesregierung im Bundeskanzleramt an.
„Die Bundesregierung führt in Zusammenarbeit mit Jordanien umgehend eine Luftbrücke humanitärer Hilfsgüter über Gaza durch“, sagte Merz. „Wir wissen, dass das für die Menschen in Gaza nur eine ganz kleine Hilfe sein kann. Aber immerhin ist es ein Beitrag, den wir gerne leisten wollen.“
Zusammenarbeit auch mit Frankreich und Großbritannien?
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) werde sich eng mit Frankreich und Großbritannien abstimmen, sagte Merz weiter. Die beiden Länder seien ebenfalls bereit, „eine solche Luftbrücke für Lebensmittel und für medizinische Güter zur Verfügung zu stellen“.
Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums hatte zuvor gesagt, die Bundeswehr habe sich in der Vergangenheit an sogenannten Airdrops – dem Abwerfen von Hilfsgütern aus der Luft – beteiligt.
Merz sagte nun, das Ziel der Bundesregierung beim Umgang mit dem Nahost-Krieg sei „völlig klar“: „Wir wollen das humanitäre Leiden der Zivilbevölkerung in Gaza schnellstmöglich beenden.“


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