
Katholikentag in Stuttgart: Kriegstreiber sind nicht eingeladen
Die Kirchenkrise und Herausforderungen des Klimawandels und des Kriegs in der Ukraine. Damit beschäftigt sich der Katholikentag in Stuttgart.
Rufe nach einer grundlegenden Kirchenreform haben die ersten beiden Tage des Katholikentags in Stuttgart geprägt. „In der Situation, wo wir jetzt sind, betrügen wir viele Menschen um eine Brücke zu Gott, und das ist das, woran ich leide“, bekannte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, bei einer Diskussion über den Zustand der Kirche. Er wolle alles in seiner Macht tun, das zu ändern. Dazu gehört auch die weitere Aufarbeitung sexualisierter Gewaltverbrechen in der Kirche. Allerdings sorgt die Beförderung eines Priesters, der vor gut 15 Jahren zwei Frauen belästigt hat, für Irritation.
