SWP+SWP+Habecks „Kettensäge“
: Kann das deutsche Lieferkettengesetz „weg“ – und sollte es das überhaupt?

HintergrundDie Diskussion um besondere bürokratische Belastungen der Wirtschaft und die Berichtspflichten hält an. Laut dem Kanzler soll das deutsche Lieferkettengesetz „weg“. Mit einem Aussetzen wäre es nicht getan.
Von
Jacqueline Westermann
Berlin
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Textilarbeiterinnen in Bangladesch: Nachdem 2013 eine Textilfabrik in dem Land einstürzte, gab es erste Überlegungen, die weltweiten Lieferketten besser zu kontrollieren. Ein entsprechendes Gesetz, das hiesige Unternehmen für die Einhaltung von Arbeitsschutz- und Umweltschutzstandards verantwortlich macht, gilt in Deutschland ab 1. Januar 2023.

ARCHIV - 25.07.2020, Bangladesch, Dhaka: Frauen arbeiten in einer Textilfabrik. Gute sieben Jahr nach der Gründung des deutschen Textilbündnisses zur Förderung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen in der weltweiten Textilproduktion kracht es in der Brancheninitiative. (zu dpa «Ärger im Textilbündnis: Kampagne für saubere Kleidung steigt aus») Foto: K M Asad/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Textilarbeiterinnen in Bangladesch: Nachdem 2013 eine Textilfabrik in dem Land eingestürzt war, gab es erste Überlegungen, die weltweiten Lieferketten besser zu kontrollieren. Ein entsprechendes Gesetz, das hiesige Unternehmen für die Einhaltung von Arbeitsschutz- und Umweltschutzstandards verantwortlich macht, gilt in Deutschland seit 1. Januar 2023.

K. M. Asad/dpa