Grenzschutz
: EU-Innenminister beraten über härtere Migrationspolitik

Rückführungen, Frontex, Drogenhandel: Diese Themen beschäftigen die EU-Innenminister in Kopenhagen. Besonders im Fokus stehen Maßnahmen gegen irreguläre Migration und organisierte Kriminalität.
Von
dpa
Kopenhagen
Jetzt in der App anhören

Migranten, hauptsächlich aus Afrika südlich der Sahara, werden in der Nähe von Sfax von der tunesischen Nationalgarde bei dem Versuch aufgehalten,über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen. (zu dpa: «EU-Innenminister beraten über härtere Migrationspolitik»)

---/AP/dpa
  • EU-Innenminister beraten in Kopenhagen über Migrations- und Sicherheitspolitik.
  • Fokus: Rückführungen, irreguläre Migration, organisierte Kriminalität, Drogenhandel.
  • Diskussion über Rückführungszentren außerhalb der EU und Frontex-Stärkung.
  • Deutscher Innenminister Dobrindt fordert härtere Migrationspolitik, auch Abschiebungen nach Syrien.
  • Ziel: EU krisenfester machen, neue Ansätze gegen irreguläre Migration entwickeln.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Innenminister der EU-Staaten kommen am Dienstag (22.7.2025) im dänischen Kopenhagen zu Beratungen über die europäische Migrations- und Sicherheitspolitik zusammen. Im Zentrum der Gespräche stehen die Rückführung abgelehnter Asylbewerber, die Bekämpfung irregulärer Migration sowie der Kampf gegen organisierte Kriminalität und Drogenhandel. Die Minister wollen zudem diskutieren, wie die EU krisenfester aufgestellt werden kann und welche neuen Ansätze helfen könnten, irreguläre Migration zu begrenzen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung des europäischen Rückführungssystems. Dabei geht es unter anderem um die mögliche Einrichtung sogenannter Rückführungszentren außerhalb der EU sowie eine stärkere Rolle der Grenzschutzagentur Frontex.

Aus Deutschland wird zu den Beratungen in Kopenhagen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet. Er hatte sich bereits am vergangenen Freitag mit den Innenministern aus Österreich, Frankreich, Dänemark, Polen und Tschechien bei einem Treffen in Bayern für eine deutlich härtere Gangart in der europäischen Migrationspolitik ausgesprochen - darunter konsequentere Abschiebungen, auch nach Syrien und Afghanistan.