Christliche Feiertage: Weimer warnt vor Abschaffung von Weihnachten durch die AfD

Wintersonnenwende: Auf den 21. Dezember fällt auch der kalendarische und astronomische Winteranfang.
Archiv/ Schutzgemeinschaft Deutscher Wald- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt vor Abschaffung christlicher Feiertage durch die AfD.
- Er verweist auf einen Parteitagsantrag: germanische Feste wie Wintersonnenfest und Julfest.
- Weimer nennt das einen Eingriff ins kulturelle Selbstgefühl und stellt sich „Team Weihnachten“.
- Er zieht Parallelen zu „genau wie die Nazis“ und kritisiert eine patriotische Kulturpolitik.
- Weimer warnt vor Schließungen von Bauhaus bis kirchennahen Einrichtungen und fordert Widerspruch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kommt die AfD in Regierungsverantwortung, dann stehen nach Ansicht von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer christliche Feiertage auf dem Prüfstand. „Auf dem Parteitag wurde ein Antrag gestellt, man solle christliche Feiertage abschaffen und germanische einführen – Wintersonnenfest, Julfest und solche Dinge“, sagte Weimer (parteilos) im Stern-Podcast 5-Minuten-Talk.
„Das ist schon ein krasser Eingriff in unser kulturelles Selbstgefühl.“ Auch gehe es um eine fundamentale Frage in der Gesellschaft. Weimer: „Da bin ich absolut vom Team Weihnachten.“
„Genau wie die Nazis“
Egal, wie man zum christlichen Glauben stehe: „Natürlich ist unsere Traditionslinie einer christlich-jüdischen Herkunft so tief kulturprägend für alles, was wir kennen, dass ein frontaler Kampf dagegen schon wirklich revolutionäre Intention hat – genau wie die Nazis“, sagte Weimer weiter.
Weimer kritisierte auch Pläne der AfD, eine patriotische Kulturpolitik einzuführen. „Alles soll geschlossen werden, vom Bauhaus bis zu kirchennahen Dingen.“ Der antikirchliche Reflex der AfD müsse von der Mitte stärker benannt werden, forderte er.
Im September werden in drei neue Landesparlamente gewählt: in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
