Umfrage zur Bundestagswahl 2025
: Ein Drittel der Deutschen noch unentschieden über Teilnahme an Neuwahl

Nach dem Ampel-Aus folgt im Februar die vorgezogene Bundestagswahl. Einige Wählerinnen und Wähler sind jedoch noch unentschieden, ob sie überhaupt wählen gehen werden.
Von
AFP STATISTISCH
Köln
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Bundestagswahl 2025

Wählen oder nicht wählen: Rund 34 Prozent der Deutschen sind noch unsicher, ob sie an der Bundestagswahl überhaupt ihre Stimme abgeben.

Anna Ross/ARD Das Erste/obs/dpa
  • Bundestagswahl 2025: Ein Drittel der Deutschen noch unentschieden.
  • Wahlbeteiligung unklar, 34% noch unsicher.
  • 87% der Unentschlossenen von Spitzenkandidaten nicht überzeugt.
  • Union führt mit 32%, Merz verliert Zustimmung.
  • Infratest dimap befragte 1307 Wahlberechtigte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rund 80 Tage vor der vorgezogenen Bundestagswahl sind etwa ein Drittel der Wahlberechtigten noch unsicher, ob sie ihre Stimme abgeben. Im ARD-"Deutschlandtrend“ gaben 34 Prozent der Befragten an, sie hätten noch keine entsprechende Entscheidung getroffen, wie der WDR am Donnerstag mitteilte. 65 Prozent hingegen wollen sicher wählen gehen. Lediglich ein Prozent gab an, definitiv nicht wählen zu wollen.

Unter den Unentschlossenen gaben der Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Infratest dimap zufolge 87 Prozent an, sie seien von keinem der Spitzenkandidaten richtig überzeugt. 86 Prozent sagten, keine Partei überzeuge sie inhaltlich. 66 Prozent stimmten der Aussage zu, dass sie zu wenig über die Positionen der Parteien zur Bundestagswahl wissen.

Merz verliert an Zustimmung

Bei den Parteipräferenzen gab es im Vergleich zur vorherigen Erhebung Mitte November einige Veränderungen; an der Rangfolge änderte sich aber nichts. Die Union bleibt mit 32 Prozent (minus ein Prozentpunkt) auf Platz eins, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent (minus eins). Dahinter liegen die SPD mit 16 Prozent (plus zwei) und die Grünen mit unverändert 14 Prozent.

Das BSW kommt in der Sonntagsfrage auf fünf Prozent (minus eins). Unterhalb der Fünfprozenthürde liegen unverändert die FDP mit vier und die Linke mit drei Prozent.

Bei der Frage der Zufriedenheit mit dem politischen Spitzenpersonal gaben 30 Prozent der Befragten an, sie seien mit der Arbeit von CDU-Chef Friedrich Merz zufrieden (minus vier). Unverändert 29 Prozent äußerten Zufriedenheit mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) waren es 23 Prozent (plus drei). Dahinter landeten AfD-Chefin Alice Weidel mit 21 Prozent (minus drei), FDP-Chef Christian Lindner mit 20 Prozent (minus eins) und BSW-Chefin Sahra Wagenknecht mit ebenfalls 20 Prozent (minus vier).

Für den „Deutschlandtrend“ hatte Infratest dimap im Auftrag der ARD von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1307 Wahlberechtigte befragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.