
Brasiliens Präsident und der Ukraine-Krieg: Warum Lula da Silva westliche Hoffnungen enttäuscht
Kaum ein Politiker hat im sogenannten „globalen Süden“ so viel Einfluss wie Brasiliens Präsident Lula da Silva. Und er weiß sie zu nutzen. Dabei verfolgt er eine Agenda, die viele Unterstützer im Westen enttäuscht.

Getrübtes Verhältnis trotz guter Mienen: Brasiliens Präsident Luiz Inazio Lula da Silva (l.) galt als Hoffnungsträger europäischer Länder, auch bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (M.) und Bundeskanzler Olaf Scholz (r.). Doch nicht nur Ereignisse wie die Kriege in der Ukraine oder im Gazastreifen machen deutlich, dass Lula in wesentlichen Punkten anders denkt als viele westliche Regierungschefs.
Silvia Izquierdo/AP/dpa