Wetterwarnung DWD
: Schnee, Frost, Glatteis, Sturmböen – Das kommt auf den Süden zu

Polare Meeresluft zieht übers Ländle. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Frost und teils vor starkem Schneefall. Worauf sich der Südwesten einstellen muss.
Von
Yasmin Nalbantoglu
Ulm
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Schnee in Baden-Württemberg

Der November neigt sich dem Ende zu. Pünktlich zieht der Winter ein.

Valentin Gensch/dpa
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starkem Schneefall und Frost im Südwesten Deutschlands.
  • In Baden-Württemberg und Bayern werden bis zu 30 cm Neuschnee und Sturmböen erwartet.
  • Am Samstag sind Schneeschauer und Temperaturen von 2 bis 7 Grad in BW und bis zu 6 Grad in Bayern vorhergesagt.
  • Der Sonntag wird windig, aber niederschlagsfrei in BW; in Bayern könnte es regnen und die Sonne scheinen.
  • Achtung vor Glatteis durch gefrierenden Regen in Bayern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wintereinbruch im Südwesten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht mehrere Wetterwarnungen aus. Vielerorts könnte es zu starken Schneefällen kommen. Ein Blick auf die Warnkarte des Wetterdienstes zeigt: ganz Deutschland muss sich auf Frost einstellen, im südlichen Teil Baden-Württembergs und in Südbayern warnt der DWD zusätzlich vor Schneefall und starkem Schneefall. Die eisige Wettervorhersage im Detail.

Amtliche Warnung! Hier kommt es zu Schneefall und Frost

Winterlich wird es am Freitag (22.11.) in Baden-Württemberg. Der Tag startet demnach aufgelockert, im weiteren Tagesverlauf ziehen Wolken auf und es kommt örtlich zu Schneeregen und Schneeschauern. In mittleren und hohen Lagen kündigt der DWD Dauerfrost an, das Maxima der Temperaturen beträgt hier -1 Grad. Durch schwachen bis mäßigen Südwestwind kommt es auf den Schwarzwaldgipfeln zu stürmischen Böen. Auch in der Nacht zum Samstag kommt es laut DWD zu lokalen Schneeschauern und Frost. Teilweise kann es auch zu starken bis stürmischen Böen kommen. Bis Freitag, 06.00 Uhr, gilt für die Südhälfte des Landes eine amtliche Warnung vor Schneefall, südlich von Freiburg und in der Bodenseeregion sogar vor starkem Schneefall. Für Ulm galt bis Freitag, 04.00, eine Warnung vor leichtem Schneefall, Frost und Windböen. Allerdings begann es bereits am Donnerstagabend in Ulm und Umgebung zu schneien.

Auch in Bayern bricht der Winter ein. Wie der DWD berichtet, verbleibt Bayern im Bereich polarer Kaltluft. Der Freitag beginnt im Freistaat mit Schneeglätte. Im Bereich der Donau kommt es laut DWD zu einem bis fünf Zentimetern Neuschnee, im Alpenvorland zu über 15 Zentimetern und im Bereich Allgäu und Bodensee zu bis zu 20 bis 30 Zentimetern Neuschnee. Gebietsweise kommt es am Freitag zu einzelnen Schneeschauern. Auch wird es windig im Freistaat. Der DWD kündigt Sturmböen, teils Orkanböen, an.

Schneeregenschauer am Samstag

Schnee dürfen die Menschen im Südwesten auch am Samstag erwarten. Am Morgen und Vormittag könnte es laut Wetterprognose vereinzelt zu schwachen Schneeregenschauern kommen, die zum Mittag abklingen. Am Samstag wird es mit 2 bis 7 Grad wieder etwas wärmer. In der Nacht zum Sonntag bleibt es bewölkt und größtenteils trocken.

In Bayern kommt es am Samstag zwar zu Schneeschauern, doch auch die Sonne zeigt sich südlich der Donau. Maximal wird es 6 Grad warm. In der Nacht zum Sonntag kommt es im Freistaat laut DWD zu Schnee und Regen. Achtung: Gefrierender Regen ist hier nicht ausgeschlossen. Das bedeutet, es herrscht Glatteisgefahr.

Windig, aber niederschlagsfrei, wird der Sonntag in Baden-Württemberg. Maximal wird es 8 bis 16 Grad warm. Im Bergland und im Schwarzwald könnten Sturmböen auftreten.

Im Gegensatz dazu könnte es am Sonntag in Bayern regnen. Im Tagesverlauf könnte sich aber die Sonne zeigen. Es wird maximal 5 bis 14 Grad warm.