Wetter in BW
: Weiter extreme Hitze - und hohe Sonnenbrandgefahr

Sonnencreme nicht vergessen: Der Tag wird nicht nur heiß, auch mit sehr hohen UV-Strahlungswerten ist zu rechnen. Besonders Kinder sollten gut geschützt werden.
Von
dpa
Offenbach
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Hitze in Berlin

Viel trinken, gut eincremen und am besten die Sonne meiden: die Hitze wird auch in den kommenden Tagen bleiben.

Sebastian Gollnow/dpa
  • DWD meldet anhaltende Hitze in Deutschland, am stärksten im Westen und Südwesten.
  • Temperaturen: Norden 27–34 Grad, sonst 32–39 Grad – teils heiter bis sonnig.
  • UV-Index sehr hoch: Norden bis 8, Mitte bis 9, Süden bis 10, Hochgebirge 11.
  • BfS rät zu UV-Schutz ab Index 3 – Kinder besonders schützen, Sonnencreme nutzen.
  • Wasser sparen empfohlen, Pools nicht füllen; Freitag lokal bis 40 Grad möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Wetter bleibt schweißtreibend in Deutschland. Extreme Hitze im Westen und Südwesten, die sich nach Norden hin ausbreitet, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht nur für heute voraus. Im Norden liegen die Höchstwerte demnach bei 27 bis 34 Grad, im Rest des Landes werden 32 bis 39 Grad erwartet. Einzig über dem südlichen Bergland seien vereinzelt kräftige Gewitter möglich, hieß es - ansonsten bleibe es heiter und teils sonnig.

Tückisch ist dabei die nicht direkt spürbare UV-Strahlung. Am Mittwoch und Donnerstag werden die bislang höchsten Indexwerte des Jahres erwartet, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte. In Norddeutschland werde ein UV-Index bis 8 erwartet, in Mitteldeutschland bis 9, in Süddeutschland seien stellenweise 10 möglich, im Hochgebirge gar 11 («extrem»). Der UV-Index-Wert gibt an, welche Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen Strahlung am Boden erwartet werden.

Besonders Kinder müssen geschützt werden

Aktuell hätten die Sonnenstrahlen einen kurzen Weg durch die Atmosphäre, erklärte das BfS. Zudem sei mit wenig schützendem Ozon in der Atmosphäre über Deutschland zu rechnen. Ab einem Indexwert von 3 sei UV-Schutz angebracht - besonders Kinder müssten geschützt werden: „Sonnenbrände im Kinder- und Jugendalter erhöhen das Risiko für UV-bedingte Erkrankungen von Haut und Augen im späteren Leben.“

Weil aufgrund der Hitze vielerorts der Wasserverbrauch in die Höhe geschnellt ist, rufen Versorger und Städte zu sparsamer Nutzung auf. In mehreren Regionen wird davon abgeraten, den Pool zu befüllen oder den Rasen zu bewässern. Kommunale Aufrufe zum Wassersparen gibt es unter anderem in Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Eigenes „Hydrieren“ sei aber angebracht, heißt es von den Stadtwerken in München: „Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher.“

Am Freitag sind bis zu 40 Grad möglich

Nach der Hitze am Tag kühlt es auch nachts nur wenig ab. In der Nacht zu Donnerstag wird es mancherorts nicht kühler als 20 Grad, im Allgäu gibt es dagegen angenehme 14 Grad. Noch heißer soll es dann am Donnerstag und Freitag werden. Gerade am Freitag sind den Meteorologen zufolge von Karlsruhe bis Mannheim lokal bis zu 40 Grad möglich.

Dann könnte auch der Temperaturrekord für Juni fallen. Der bisherige Höchststand in Baden-Württemberg für einen Juni liegt bei 38,9 Grad, gemessen am 30. Juni 2019 in Mannheim. Am Samstag soll laut Angaben des DWD die Spitze der Hitzewelle erreicht werden, mit Höchsttemperaturen von 34 Grad im Bergland und bis zu lokalen 41 Grad in der Kurpfalz.