Hitzewelle in Frankreich: Eiffelturm und Louvre schließen wegen Rekordhitze früher

Menschen erfrischen sich am Eiffelturm unter einem Wassersprühnebel.
Michel Euler/AP/dpa- Frankreich erlebt eine historische Hitzewelle – in Paris werden 39 Grad erwartet.
- Der Eiffelturm ließ ab mittags keine Besucher mehr ein und schloss um 16 Uhr.
- Der Louvre reduziert die Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag jeweils bis 16 Uhr.
- Begründung des Museums: Das historische Gebäude staut gegen Ende des Tages die Hitze.
- Mont-Saint-Michel rät wegen bis zu 37 Grad vom Besuch ab, zusätzliche Helfer sind vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Angesichts der historischen Hitzewelle in Frankreich schließen der Pariser Eiffelturm und der Louvre vorzeitig für Besucher. Bereits ab mittags wurden keine Besucher mehr in den Eiffelturm gelassen, der um 16 Uhr zumachte. Ob die Einlasszeiten auch in den kommenden Tagen verkürzt werden, war zunächst noch nicht bekannt.
Der Louvre schließt von Mittwoch bis Samstag bereits um 16 Uhr statt um 18 Uhr. Das historische Gebäude sei auf den Klimawandel unzureichend ausgelegt und gegen Ende des Tages staue sich die Hitze in manchen Bereichen an, teilte das Museum mit. In Paris werden am Mittwoch Temperaturen von 39 Grad erwartet, nachdem es am Dienstag bereits 36 Grad waren.
Mont-Saint-Michel rät Touristen: Schiebt Besuch auf
Der Mont-Saint-Michel in der Normandie riet Touristen unterdessen wegen der hohen Hitze, ihren Besuch aufzuschieben, wie der Sender France Info berichtete. In den engen Gassen auf der Felseninsel sorgten Temperaturen von bis zu 37 Grad für erschwerte Bedingungen für Besucher. Vor Ort wurden zusätzliche Kräfte des Roten Kreuzes und des Zivilschutzes eingesetzt, um Touristen beizustehen, die angesichts der Wetterlage gesundheitliche Probleme bekommen.
Der Wetterdienst Météo France verschärfte seine Hitzewarnung für das Land am Nachmittag abermals. Am Mittwoch gilt demnach in 58 Departements die höchste Warnstufe Rot und in 31 Departements die Warnstufe Orange. Nahezu flächendeckend ist Frankreich damit in gravierendem Umfang von der Hitzewelle betroffen.
