Welthundetag 2024: Darum haben Hunde einen eigenen Feiertag

Am 10.10.2024 ist Welthundetag. Doch warum gibt es den Tag des Hundes? Alle Infos zum Aktionstag im Überblick.
Rouelle Umali/dpaNicht nur die Katzen, sondern auch die treuesten Seelen und besten Freunde des Menschen haben einen eigenen Feiertag verdient. Am Donnerstag, 10. Oktober 2024, ist Welthundetag. Die ganze Welt feiert die Vierbeiner an diesem Tag.
Welthundetag - Wann findet er in Deutschland statt?
Jedes Jahr am 10. Oktober ist Welthundetag. Dieser Welttag des Hundes fällt 2024 auf einen Donnerstag. Im nächsten Jahr fällt der Welthundetag auf Freitag, den 10.10.2025. Für den Aktionstag gibt es jedoch auch andere Daten. So wird speziell in Deutschland der Tag des Hundes laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) bereits am zweiten Juni-Wochenende gefeiert.
Warum gibt es den Welthundetag?
Es ist kein anerkannter Feiertag, doch am Welthundetag soll der vierbeinige beste Freund des Menschen im Mittelpunkt stehen. Laut eigenen Angaben des VDH ist der Tag des Hundes 2010 vom Verband ins Leben gerufen worden. Wo genau die Ursprünge des internationalen Welthundetages liegen, ist allerdings nicht genauer bekannt, auch nicht, wann er zum ersten Mal gefeiert wurde.
Klar ist aber, welche Bedeutung hinter dem Welttag des Hundes steckt. Den Tieren soll besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, da sie als kleine und große Helden des Alltags vieler Menschen gelten und ihnen eine besondere soziale Bedeutung zukommt. Hunden kommt – bedingt durch ihre Fähigkeiten – eine wichtige Rolle zu bei der Rettung von Menschen, dem Begleiten von Blinden oder etwa dem Aufspüren von Drogen. Kein anderes Tier ist aus kultureller Sicht so eng mit dem Menschen verbunden wie der Hund.
Besondere Tage im Jahr: Diese „Feiertage“ gibt es für Hunde
Neben dem Welthundetag, der jedes Jahr am 10.10. gefeiert wird, gibt es weitere Tage, die den Vierbeinern gewidmet sind. Hier eine Auswahl:
- Gassi-Gehen-Tag (22. Februar)
- Tag der Hundewelpen (23. März)
- Tag des Hundes in Deutschland (12. Juni)
- Welttag der Dackel (21. Juni)
- Tag des Mischlinghundes (31. Juli)
- Nationaltag des Hundes in den USA (26. August)
Hunde für Anfänger: Welche Rasse sich für Einsteiger eignet
Viele Menschen wünschen sich Herrchen oder Frauchen eines Hundes zu werden. Doch die Anschaffung eines Hundes will wohl überlegt sein, gerade für Anfänger kommt nicht jede Hunderasse infrage. Das Temperament mancher Tiere ist schwierig zu handhaben. Das Portal Heimwerker.de hat anhand von Online-Suchanfragen analysiert, bei welchen Vierbeinern es sich um anfängerfreundliche Hunde handelt. Welcher Hund eignet sich also, wenn man noch keine Erfahrung hat?
Der Labrador eignet sich bestens als Anfängerhund
Der Labrador gilt als aktiv und freundlich. Jeder gesellige Hund braucht Auslauf und Aufgaben, um sich artgerecht entwickeln zu können. Wer also über eine Anschaffung nachdenkt, sollte bereit sein, den Labrador ausreichend beschäftigen zu können. Diese Rasse braucht viel Platz und Bewegung.
Der Golden Retriever ist ein beliebter Familienhund
Die Golden Retriever gelten als besonders gehorsam und lernfähig. Weil Golden Retriever dazu auch noch sehr kinderlieb sind, kann man sie als den perfekten Familienhund bezeichnen. Übrigens sind sie auch als Blinden-, Therapie- oder Behindertenbegleithund im Einsatz. Die Rasse gilt als lebhaft, braucht genau wie der Labrador viel Beschäftigung und Bewegung.
Der lebhafte Pudel ist für Anfänger geeignet
Pudel zeichnet ihr lockiges Fell und ihre Intelligenz aus. Die Rasse gilt als loyaler und verschmuster Wegbegleiter. Dadurch lassen sie sich gut erziehen und lernen auch kleine Kunststücke schnell. Das bedeutet wiederum auch, dass Pudel beschäftigt sein wollen.
Der Labradoodle - Mischling für Einsteiger
Der Labradoodle ist eine Mischung aus Labrador und Pudel. Damit ist er also keine Hunderasse im eigentlichen Sinn, sondern ein Hybridhund. Ursprünglich wurde er als Assistenzhund für blinde Allergiker gezüchtet, da er als nicht haarend gilt. Beim Labradoodle handelt es sich um einen Hund voller Energie, der bestens in Familien passt.
Die Französische Bulldogge - Ideal für Stadtbewohner
Französische Bulldoggen gelten als fröhliche Tiere, die eher kurze Spaziergänge mögen. Diese Eigenschaft macht sie zum idealen Hund für die Stadt. Bekannt ist er auch für seine freundliche und gutmütige Art. Anders als manch andere Rasse fehlt ihnen der Jagdtrieb, wodurch sie auch zusammen mit Katzen gehalten werden können.
Bekannte Hunde in Filmen und Comics
Als Filmhelden wurde schon so mancher Hund zum Idol. Diese Hunde haben sich durch Film und Fernsehen unvergesslich gemacht und sind einem Millionenpublikum bekannt.
- Lassie: Die Collie-Dame gehört zu den berühmtesten Hunden der Filmbranche. Sie ist so bekannt, dass ihr sogar ein Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“ gewidmet wurde. Lassie ist die Hauptfigur von Büchern, Filmen und Fernsehfilmen und wurde von US-Schriftsteller Eric Knight erschaffen.
- Snoopy kennt wohl jeder. Ohne Zweifel gehört er zu den berühmtesten und erfolgreichsten Hunden. Die schwarz-weiße Comicfigur wurde vom US-amerikanischen Zeichner Charles M. Schulz erfunden. Vom Dach seiner Hundehütte aus philosophiert der Beagle bei den Peanuts über die Welt.
- Nicht nur die Menschen freuen sich über Hunde als treue Begleiter – auch Micky Maus hat mit Pluto einen Haushund. Zwar ist Pluto gelb, sein Aussehen basiert aber auf einer echten Hunderasse: dem Bloodhound. Ihm kommt bei Disney eine besondere Rolle zu, weil er als einzige der tierischen Figuren nicht vermenschlicht wird, sondern ein Hund bleibt.
- Die französische Comicbuch- und TV-Serie "Les aventures de Tintin" (deutsch: Tim und Struppi) ist eine der bekanntesten europäischen Comicserien. Dabei spielen der Journalist Tim und sein treuer Begleiter Struppi die Hauptrollen und decken gemeinsam Verbrechen auf. Der Vierbeiner gehört zur Rasse der Drahthaar-Foxterrier und kommen ursprünglich aus England.
