Warnstreik am Mittwoch: Fahren morgen Busse und Bahnen?

Bleiben die Busse morgen stehen?
Thomas Frey/dpaViele Fahrgäste müssen sich am Mittwoch, 11. Februar 2026, auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen zu Warnstreiks im kommunalen ÖPNV aufgerufen. Betroffen sind vor allem Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen in mehreren Städten. Ob Busse und Bahnen morgen fahren, hängt dabei stark vom jeweiligen Ort und Verkehrsbetrieb ab.
In vielen Städten fährt der Nahverkehr nur eingeschränkt
Nach Angaben von Verdi liegt ein Schwerpunkt der Streiks in Bayern. In München und Nürnberg ist mit einem weitgehenden Stillstand bei U-Bahn, Tram und Bussen zu rechnen. Auch in Bayreuth soll der Nahverkehr am Dienstag und Mittwoch stark eingeschränkt sein.
In Hamburg sind ebenfalls massive Ausfälle möglich. Verdi hat für die Verkehrsbetriebe vhh.mobility (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) einen Warnstreik angekündigt, der am Mittwoch ab 3 Uhr beginnt und bis Donnerstag, 3 Uhr, dauern soll. Nach Angaben des Unternehmens sind mehrere Betriebshöfe betroffen, weshalb zahlreiche Buslinien ausfallen könnten.
Lesen Sie auch: Wie kommt man trotz Streik zum Bayern-Spiel?
Was fährt trotz Streik?
Nicht überall steht der Verkehr komplett still. Einige Verkehrsunternehmen versuchen, Notfahrpläne oder Ersatzangebote aufrechtzuerhalten. Zudem weist Verdi darauf hin, dass S-Bahnen, Regional- und Fernzüge der Deutschen Bahn nicht Teil des Warnstreiks sind und in der Regel regulär fahren sollen. In Hamburg sollen laut vhh.mobility außerdem der Stadtverkehr Ahrensburg und Bargteheide sowie der On-Demand-Service hvv hop nicht betroffen sein.
Fahrgäste sollten Verbindungen vorher prüfen
Die Verkehrsbetriebe empfehlen, sich vor Fahrtantritt tagesaktuell über Apps und Webseiten zu informieren. Da Warnstreiks oft kurzfristig organisiert werden, können sich Fahrpläne auch noch kurzfristig ändern.
Weitere Streiks nicht ausgeschlossen
Verdi hat deutlich gemacht, dass weitere Warnstreiks möglich sind, falls es in den Tarifverhandlungen keine Fortschritte gibt. Welche Städte als nächstes betroffen sein könnten, ist derzeit offen. Die aktuellen Angaben stellen daher nur den derzeit bekannten Stand dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
