Wahlen USA
: George Clooney fordert Biden zu Rückzug auf

Der Hollywood-Star George Clooney hat US-Präsident Biden zum Rückzug aus dem Wahlkampf aufgefordert.
Von
Philipp Staedele
New York
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George Clooney: ARCHIV - 13.12.2023, USA, New York: Regisseur und Schauspieler George Clooney besucht eine Sondervorführung von "The Boys in the Boat" im Museum of Modern Art in New York. (zu dpa: «Kritik aus Senat und Hollywood - Weiter Zweifel an Biden») Foto: Evan Agostini/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Regisseur und Schauspieler George Clooney.

Evan Agostini/AP/dpa

Der Wahlkampf ist in den USA in vollem Gange, in der Debatte um die mentale und physische Verfassung von US-Präsident Joe Biden hat nun auch Hollywood-Schauspieler George Clooney den 81-Jährigen zu einem Rückzug aus dem Wahlkampf für eine zweite Amtszeit aufgefordert.

US-Wahlen: Clooney fordert Biden zu Rückzug auf

„Führende Demokraten (...) Senatoren, Abgeordnete und andere Kandidaten, die im November verlieren könnten, müssen diesen Präsidenten bitten, freiwillig zurückzutreten“, schrieb Clooney in einem am Mittwoch veröffentlichten Gastbeitrag für die „New York Times“.

„Ich liebe Joe Biden“, schrieb Clooney weiter. Er betrachte den US-Präsidenten als Freund und glaube an ihn. „Aber den einen Kampf, den er nicht gewinnen kann, ist der gegen die Zeit.“

Clooney: Spendensammler und "lebenslanger Demokrat"

Clooney ist einer der wichtigsten Spendensammler für die US-Demokraten und bezeichnet sich selbst als „lebenslanger Demokrat“. Erst im vergangenen Monat war der Hollywood-Star neben Biden Gastgeber einer prominent besetzten Spendengala in Los Angeles, an der auch Ex-Präsident Barack Obama teilnahm. Laut Bidens Wahlkampfteam kam dabei eine Rekordsumme von 28 Millionen Dollar (25,8 Millionen Euro) zusammen.

Joe Biden: Rückzugsforderungen nach TV-Duell

Biden sieht sich seit seinem desaströsen Auftritt im Fernsehduell mit seinem Rivalen Donald Trump Ende Juni mit einer immer weiter anschwellenden Debatte um seine physische und mentale Eignung für das Präsidentenamt konfrontiert - auch in der eigenen Partei. Trotz der Kritik ist der mit 81 Jahren älteste Präsident der US-Geschichte nach eigenen Angaben „fest entschlossen“, im Rennen für die Präsidentschaftswahl im November zu bleiben.