US-Wahl: Alice Weidel: „Trump ist ein Vorbild für die AfD“

Alice Weidel, AfD-Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD.
Alina Grünky/dpa- Donald Trump hat sich zum Wahlsieger der US-Präsidentschaftswahl 2024 erklärt; deutlicher Sieg erwartet.
- AfD-Vorsitzende Alice Weidel gratuliert Trump und sieht ihn als Vorbild für die AfD und Deutschland.
- Weidel lobt Trumps Ukraine-Politik und bietet Unterstützung gegen Staatsverschuldung und illegale Migration an.
- AfD sieht Trumps Wahlerfolg als Beispiel für Deutschland und kritisiert wirtschaftliche Probleme als hausgemacht.
- Weidel: Trump könnte als patriotischer Friedenspräsident in die Geschichte eingehen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der US-Wahl hat sich Donald Trump bereits mit einer Siegesrede vor begeisterten Fans zu Wort gemeldet. Zu seinem Sieg gratuliert auch die AfD. Alice Weidel bekundet, dass die Wahl in den USA und Trump auch ein Vorbild für Deutschland sein können.
US-Wahl: Trump gewinnt
In den Vereinigten Staaten ist ein neuer Präsident gewählt worden. Trump kann mit einem deutlichen Wahlsieg rechnen und damit nach 2016 ein zweites Mal ins Weiße Haus einziehen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur am 6. November 2024. Hier gibt es das Ergebnis der US-Wahl 2024, bzw. den aktuellen Stand der Auszählung.
AfD-Vorsitzende Alice Weidel
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel freut sich nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) über den Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl. „Ich habe bereits Donald Trump gratuliert“, da seine Konkurrentin Kamala Harris kaum mehr eine Chance habe, sagte Weidel am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk.
Alice Weidel nutzt das Wahlergebnis rhetorisch für die AfD
„Nicht das ‚woke‘ Hollywood hat diese Wahl entschieden, sondern die arbeitende Bevölkerung und die Familien, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen, die jungen Leute, die sich um ihre Zukunft sorgen“, zeigte sich Weidel überzeugt. „Diese Wahl könnte ein Vorbild auch für Deutschland sein.“
Auf die Frage, ob Trumps Bewegung unter dem Motto „Make America Great Again“ ein Vorbild für die AfD sei, antwortete Weidel: „Oh, definitiv“. Ihre Partei wolle Deutschland „groß“ machen. „Natürlich ist er ein Vorbild für uns“, sagte sie über Trump.
Den Einwand, dass Trump unter anderem hohe Zölle auf Produkte aus der EU angekündigt habe, was die deutsche Wirtschaft belasten werde, ließ Weidel nicht gelten. „Man muss so fair sein, ihm eine Chance zu geben“, forderte sie. Die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland seien ihrer Meinung nach „hausgemacht“.
Alice Weidel, Trump und der Krieg in der Ukraine
Weidel lobte zudem Trumps Ukraine-Politik. Der frühere US-Präsident habe „versprochen, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Er war der einzige, der diese Rhetorik angeschlagen hat, und das hat ihn auch diese Wahlen gewinnen lassen“, urteilte Weidel. Wie Trump den Krieg beenden könnte, ist allerdings unklar.
Zusammen mit ihrem Ko-Vorsitzenden in der AfD, Tino Chrupalla, bot Weidel Trump die Unterstützung im Vorgehen gegen Staatsverschuldung, wirtschaftlichen Niedergang, Kriege und illegale Migration an. „Donald Trump kann als patriotischer Friedenspräsident in die Geschichte eingehen“, erklärten die beiden AfD-Vorsitzenden in einer schriftlichen Mitteilung.
