UNESCO-Welterbestätten: In diesem Bundesland gibt es die wenigsten UNESCO-Weltkulturstätten

In welchem Bundesland gibt es die wenigsten UNESCO-Welterbestätten? Wir verraten es in diesem Artikel.
Oliver Dietze/dpaIm Jahr 2025 wurden insgesamt 26 neue Orte zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Vier Orte davon liegen in Deutschland. Insgesamt gibt es also 56 Stätten, die einen solchen Titel tragen. Doch in welchem Bundesland sind die wenigsten Welterbetitel? Alle Infos dazu haben wir im Folgenden zusammengefasst:
Das ist das Bundesland mit den wenigsten Welterbestätten
Nicht jedes Bundesland hat gleich viele Welterbestätten zu bieten. Das Saarland kommt mit einem Weltkulturerbe ans Ende der Liste. Die Völklinger Hütte ist seit 1994 ein Teil des UNESCO-Welterbes. Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Eisenwerk und wurde 1986 stillgelegt. Heute ist es ein historisches Wahrzeichen und besonders für die deutsche Ingenieurbaukunst von Bedeutung. Wer dem Industriedenkmal einen Besuch abstatten möchte, kann sich Ticket über die offizielle Internetseite kaufen.
Welches Bundesland die meisten Welterbestätten hat, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.
Wie läuft das Auswahlverfahren ab?
Wer entscheidet eigentlich darüber, ob ein Ort oder Gebiet zum Weltkulturerbe auserkoren wird? Dafür ist das Welterbekomitee zuständig, die vor ihrer Tagung im Juni oder Juli eine Vorschlags- beziehungsweise Nominierungsliste diverser Orte erhalten. Nachdem die Länder nominiert wurden, reichen sie ein sogenanntes Dossier ein, auf dem sämtliche Information bezüglich des Denkmals stehen. Dies schließt unter anderem die Geschichte, historische Echtheit, Bedeutung, Managementpläne und den Erhaltungszustand ein. Sodass auch alles mit rechten Dingen zugeht, prüfen ausgewählte Experten die Dokumente auf Seriosität und teilen dem Komitee dann ihre Beurteilung mit. Wenn der ganze Prozess abgeschlossen ist, werden die Sieger verkündet.

