UNESCO-Weltkulturerbe
: In diesem Bundesland gibt es die meisten Welterbestätten

Jedes Jahr kürt ein UNESCO-Komitee einige Orte zum Weltkulturerbe. Welches Bundesland in Deutschland die meisten Stätten hat, haben wir hier aufgelistet.
Von
Lea Lange
Berlin
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Welches Bundesland hat die meisten UNESCO-Weltkulturstätten? Alle Infos dazu gibt es hier.

Welches Bundesland hat die meisten UNESCO-Weltkulturstätten? Alle Infos dazu gibt es hier.

Sven Hoppe/dpa

Was haben Machu Picchu in Perú, die Chinesische Mauer und die Pyramiden von Gizeh gemein? Sie wurden allesamt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Auch in Deutschland gibt es fast 60 Stätten, welche ein Erbe der Menschheit sind. Doch in welchem Bundesland gibt es die meisten Welterbestätten? Alle Infos dazu gibt es hier:

Dieses Bundesland hat die meisten Welterbestätten?

Es gibt ein Bundesland, welches eine zweistellige Zahl mit Welterbestätten hat. Bayern hat insgesamt 11 Orte, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden. Im Folgenden haben wir sie aufgelistet:

  • Würzburger Residenz und Hofgarten (seit 1981)
  • Wallfahrtskirchen „Die Wies“ in Steingaden (seit 1983)
  • Altstadt von Bamberg (seit 1993)
  • Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (seit 2006)
  • Markgräfliches Opernhaus Bayreuth (seit 2012)
  • Augsburger Wassermanagement-System (seit 2019)
  • Grenzen des Römischen Reichs – Donaulimes (westliches Segment) - (seit 2021)
  • Schlösser Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrenchiemsee (seit 2025)

Die Schlösser des König Ludwigs II. von Bayern

König Ludwig II. (1845 bis 1886) hat während seiner Regierungszeit vier Burgen bauen lassen, welche heute im ganzen Bundesland verteilt sind. Wenn mehrere Orte oder Denkmäler von der selben Person in Auftrag gegeben wird, sieht das UNESCO-Komitee diese als ein gemeinsames Welterbe an. So ist es auch im Falle der Schlösser König Ludwigs II. von Bayern.

Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

Wer entscheidet eigentlich darüber, ob ein Ort oder Gebiet zum Weltkulturerbe auserkoren wird? Dafür ist das Welterbekomitee zuständig, die vor ihrer Tagung im Juni oder Juli eine Vorschlags- beziehungsweise Nominierungsliste diverser Orte erhalten. Nachdem die Länder nominiert wurden, reichen sie ein sogenanntes Dossier ein, auf dem sämtliche Information bezüglich des Denkmals stehen. Dies schließt unter anderem die Geschichte, historische Echtheit, Bedeutung, Managementpläne und den Erhaltungszustand ein. Sodass auch alles mit rechten Dingen zugeht, prüfen ausgewählte Experten die Dokumente auf Seriosität und teilen dem Komitee dann ihre Beurteilung mit. Wenn der ganze Prozess abgeschlossen ist, werden die Sieger verkündet.