Tödlicher Badeunfall in Österreich
: Wasserwalze reißt Kind und Bekannten in den Tod – Vater schwer verletzt

Ein Zehnjähriger und ein 22‑Jähriger sind bei einem Badeunfall im Fluss Ill gestorben. Der Großvater musste alles mitansehen und konnte nur den Vater des Kindes schwer verletzt aus dem Wasser retten.
Von
Christian Wille
Bludenz
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Polizei-Blaulicht: ARCHIV - 30.08.2025, Niedersachsen, Hannover: Das Blaulicht eines Einsatzfahrzeugs der Polizei Hannover leuchtet an einer Einsatzstelle. (zu dpa: «Alkoholisierter Schwimmer nach Badeunfall wiederbelebt») Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei einem tragischen Badeunfall in Österreich musste ein Mann zusehen, wie sein Enkel, ein Begleiter und beinahe auch sein Sohn an einem Wasserfall ertrinken.

Moritz Frankenberg/dpa
  • Badeunfall in Bludenz: Zwei Menschen sterben im Fluss Ill, ein Mann wird schwer verletzt.
  • Ein Zehnjähriger und ein 22-Jähriger sprangen unterhalb eines Wasserfalls ins Wasser.
  • Eine starke Wasserwalze zog sie mit dem 40-jährigen Vater unter und hielt sie fest.
  • Der Großvater rettete den Vater – der 22-Jährige starb vor Ort, der Junge später im Krankenhaus.
  • Die Polizei ermittelt zum Ablauf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein zehnjähriger Junge und ein 22‑jähriger Mann sind am Wochenende bei einem Badeunfall im Fluss Ill im österreichischen Bludenz gestorben. Der Vater des Kindes, 40 Jahre alt, überlebte nur schwer verletzt. Der Großvater, der den Ausflug begleitet hatte, musste mit ansehen, wie sein Enkel und der junge Begleiter ertranken – und wie auch sein eigener Sohn beinahe ums Leben kam. Doch was war genau passiert?

Die Familie hielt sich unterhalb eines Wasserfalls an der Ill auf. Der Vater befand sich bereits im Wasser, als der Junge und der 22‑Jährige vom Wasserfall in den Fluss sprangen. In diesem Moment gerieten alle drei in eine starke Wasserwalze. Die Strömung zog sie unter Wasser und ließ sie nicht mehr auftauchen.

Opa kann Sohn retten – Enkel und Begleiter ertrinken

Für den Großvater muss sich die Situation innerhalb weniger Augenblicke dramatisch zugespitzt haben. Er sah, wie sein Sohn, sein Enkel und der Begleiter in der Strömung verschwanden. Die Polizei beschreibt die Wasserwalze als so kraftvoll, dass sie die drei vollständig unter Wasser hielt.

Dem Großvater gelang es schließlich, seinen Sohn aus dem Wasser zu ziehen. Für den 22‑Jährigen kam jede Hilfe zu spät; er starb noch an der Unfallstelle. Der zehnjährige Junge wurde reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort erlag er später seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf laufen weiter.

Mit Material von DPA.